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Vinckeplatz im Kreuzviertel wird umgebaut

Grüne Oase

Der Vinckeplatz ist die kleine Ruhezone und grüne Oase des dicht bebauten Kreuzviertels. Um seine Neugestaltung gibt es schon lange Diskussionen bei Anwohnern und Politikern. Nun ist eine Lösung in Sicht. Sie ist gut für Kinder und schlecht für Hunde.

DORTMUND

, 27.09.2015
Vinckeplatz im Kreuzviertel wird umgebaut

Der Vinckeplatz wird auch gern für Veranstaltungen genutzt - wie hier bei der Kreuzviertel-Nacht Anfang Juli.

Die von der Bezirksvertretung Innenstadt-West einstimmig beschlossenen Umgestaltungspläne stellten Vertreter der SPD vor Ort vor. Die Sozialdemokraten hatten vor einem Jahr beim Fest auf der Kreuzstraße Ideen für den „neuen“ Vinckeplatz gesammelt, die sie mit der aktuellen Planung nun weitgehend erfüllt sehen.

Kernstück ist eine Neugestaltung des Spielplatzes mit neuen Geräten. Daneben entsteht ein Rondell als „Kommunikationszone“ – mit speziellen Bänken für Jugendliche und Senioren, wie Ralf Stoltze als stellvertretender Bezirksbürgermeister betont.

Platz soll stärker geöffnet werden

Während die Zäune am Spielplatz als Schutz vor dem Verkehr auf der Wittekindstraße erhalten bleiben, sollen sie an der Nordseite zur Kreuzstraße verschwinden, um den Platz stärker zu öffnen. Abgetragen werden deshalb auch die Hügel, die den Platz bislang einrahmen. So wird obendrein mehr nutzbarer Raum für Veranstaltungen geschaffen, erklärt Stoltze. Der bisherige Trampelpfad, der quer über den Platz verläuft, wird befestigt.

Als einen Erfolg der langen Diskussionen sehen die Politiker vor allem das Vorhaben an, den Platz besser zu beleuchten. Umgesetzt wird der 75.000 Euro teure Umbau endgültig im kommenden Jahr, zum Großteil finanziert von bereits bewilligten Mitteln der Bezirksvertretung.

Einige Bereiche sollen für Hunde tabu bleiben

Keine Mehrheit in der Politik fand sich für eine speziell abgezäunte Hundewiese an der Westseite der Grünanlage. Der Platz ist einfach zu klein, stellt Ralf Stoltze fest. Auf jeden Fall soll der Spielplatzbereich im Südwesten für Hunde ganz tabu bleiben – in der Hoffnung, dass sich die Vierbeiner und vor allem die Hundehalter auch daran halten.

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