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Voller Tatendrang: Heinz Hueppe ist neuer Chef am Phoenix-See

DORTMUND Seit dem 1. März steht Heinz Hueppe an der Spitze des bislang zweiköpfigen Geschäftsführer-Teams der Phoenix-See-Entwicklungsgesellschaft. „Ich war immer daran interessiert große Projekte zu bearbeiten und die besondere Herausforderung zu suchen,“ sagt er. Das ist der Phoenix-See genau die richtige Baustelle.

von Von Oliver Volmerich

, 06.03.2009

Zugegeben: Verglichen mit früheren Projekten des Bauingenieurs ist der See in Hörde eher ein kleiner Fisch. Zehn Jahre war Hueppe für das Bauunternehmen Trapp im Ausland aktiv, betreute Milliarden-Projekte im Irak, Nordjemen, Nigeria oder Ecuador. Nach einigen Jahren als Niederlassungsleiter bei Trapp in Deutschland, kümmerte sich Hueppe für die Firma Oevermann um den Autobahnbau.

Und auch Dortmund ist kein unbekanntes Pflaster für den 58-Jährigen. Denn hier war er u.a. mit dem Bau der Deponie in Lanstrop und der Flughafen-Erweiterung befasst. Jetzt ist er als Retter am Phoenix-See gefragt. Denn bei dem Vorzeigeprojekt auf dem alten Stahlwerksgelände liefen zuletzt die Kosten und die Zeit davon. Fundamente, die die Gutachter vorher nicht ermittelt hatten, erschweren den Aushub der 24 Hektar Seefläche. Statt Ende 2009 wird jetzt erst im Herbst 2010 geflutet.

Doch diese Schwierigkeiten können Hueppe nicht schrecken. „Dieses wunderbare Projekt hat sehr viel Charme. Das wird ein ganz toller Standort am Wasser. Und ich will in der heißen Phase mithelfen“, verkündet Hueppe selbstbewusst. Sein oberster Chef, Stadtwerke-Boss Guntram Pehlke, ist auf jeden Fall hochzufrieden mit den ersten Aktivitäten Hueppes. „Er hat einen Schnellstart hingelegt“, stellt Pehlke fest. Es gilt, den Baubetrieb zu optimieren, verkündet der hoch gelobte Bau-Experte.  

Und er verspricht, dass die Hörder bald schon mehr sehen werden, als nur Erdhaufen. „Jetzt beginnt die Phase des Ausbaus“, betont Hueppe, der möglichst täglich selbst auf der Baustelle sein und „direkten Einfluss“ nehmen will. Der Erdbau soll in diesem Jahr im Wesentlichen beendet werden. Zugleich startet bereits die Vermarktung der Wohn-Arelae. „Es gibt jetzt schon mehr als 100 Interessenten für Baugrundsstücke am See“, freut sich Pehlke. Sie sollen mit Preisen um die 300 Euro pro Quadratmeter dazu beitragen, das finanzielle See-Loch bald zu stopfen.

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