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Wachsam an die Kriegsopfer erinnern

Im Süden CDU-Ratsvertreterin Barbara Menzebach verteidigt die Tradition des Volkstrauertags, an dem an diesem Wochenende u. a. viele Vereine auch im Dortmunder Süden an die Opfer der Weltkriege erinnern.

16.11.2007

Die Erinnerungsarbeit stamme nicht - wie vielfach behauptet werde - "aus der rechten Ecke", so die Löttringhausenerin. Barbara Menzebach stellte in dieser Woche klar, dass die Gedenkfeiern am Volkstrauertag zu Unrecht mit Rechtsextremismus verbunden würden. "Den Kritikern ist leider nicht klar, dass der Volkstrauertag 1922 als Zeichen der Solidarität mit den Toten und ihren Angehörigen des Weltkrieges eingesetzt worden ist", so die Vorsitzende der CDU-Ortsunion Löttringhausen.

An Krieg, Hass und Gewalt zu erinnern sei eine wichtige Aufgabe, begründete sie die Aktualität des Volkstrauertags. Barbara Menzebach: "Erinnerungsarbeit ist auch Friedensarbeit."

Dortmunds Altbürgermeister Lorenz Ladage verliest am Volkstrauertag (18.11., 15 Uhr) die Totenehrung des Bundespräsidenten am Mahnmal in Großholthausen. Der südliche Dortmunder Männergesangverein begleitet diese Gedenkstunde, die um 15 Uhr an der Kruckeler- / Löttringhauser Straße beginnt. Eine Ansprache hält auch Pastor Helle von der St.-Clemens-Gemeinde in Hombruch.

In diese Richtung blicken auch die Holzener Vereine, die in der vergangenen Woche zur Teilnahme am Volkstrauertag in ihrem Stadtteil aufgerufen hatten. Dort wollen die Bürgerinnen und Bürger am Mahnmal an die Opfer von Kriegen und anderer Formen von Gewalt erinnern (wir berichteten).

In Berghofen hält CDU-Ratsmitglied Udo Reppin am Sonntag um 11.30 Uhr eine Ansprache. Die Gedenkfeier am Ehrenmal im Berghofer Wald erinnert mit einem Kranz an die Kriegstoten. Der Posaunenchor der ev. Gemeinde begleitet die Stunde.

Einen Kranz legt am Samstag (17.11., 17 Uhr) die Kameradschaft Sölde des Kyffhäuserbundes am Mahnmal an der Sölder Straße nieder.

Die Interessengemeinschaft "Bauernfriedhof" lädt Totensonntag (25.11.) um 15 Uhr zu einer einer Feierstunde auf dem Bauernfriedhof ein. Der MGV Dortmund Süd gestaltet das Programm.

Zu einer Feierstunde am Sonntag lädt der Aplerbecker Förderkreis um 16.30 Uhr mit dem MGV Sängervereinigung in die Georgskirche ein.

In Wellinghofen beginnt Sonntag um 12 Uhr am Ehrenmal an der Wellinghofer Amtsstraße die Gedenkstunde. Mitwirkende sind u. a. das Blechbläserensemble und der Chor Glocke Brücherhof.

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