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Weitere Niederlage für Dr. Gerd Niebaum

Ex-BVB-Chef

Erneute juristische Niederlage für den ehemaligen BVB-Chef Gerd Niebaum: Das Landgericht hat den Dortmunder Juristen am Freitag zur Zahlung von rund 65.000 Euro an die Sparkasse Werl verurteilt.

DORTMUND

von Von Martin von Braunschweig

, 12.08.2011
Weitere Niederlage für Dr. Gerd Niebaum

Der ehemalige BVB-Chef Dr. Gerd Niebaum hat erneut einen Prozess verloren. Er muss 65.000 Euro an die Sparkasse Werl zahlen.

Zur Verhandlung vor der 3. Zivilkammer war Gerd Niebaum gar nicht erst erschienen. Der Sachverhalt stellte sich schon aus den Akten als eindeutig dar. Die Sparkasse Werl hatte seit dem Jahr 2004 ein Geschäftskonto für die Anwaltskanzlei Niebaums geführt. Bei der Eröffnung wurde eine Kreditlinie von 125.000 Euro vereinbart. Als das Geldinstitut das Konto Anfang 2009 kündigte, hatten Niebaum und sein früherer Kanzleikollege und Mitgesellschafter fast 90.000 Euro Schulden angehäuft.

Für die Rückzahlung wurde eine Ratenvereinbarung getroffen, die jedoch zuletzt nicht mehr regelmäßig erfüllt worden sein soll. Deshalb klagte die Sparkasse nun auf Rückzahlung des gesamten Restbetrages. Gerhard Niebaum hat derzeit von den Gerichten der Region alle Hände voll zu tun.Erst vor wenigen Wochen verlor er in Hamm eine Klage gegen die Entziehung seiner Anwalts-Zulassung. Auch im Streit mit seinem ehemaligen Bürovermieter an der B1 zog er am Oberlandesgericht Hamm den Kürzeren. Dem Vermieter muss er nun mehr als 640.000 Euro nachzahlen.

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