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Zahl-was-du-willst-Aktion im Zoo kommt gut an

Erfolgreicher Start

Pünktlich zur Adventszeit hat der Dortmunder Zoo am Sonntag seine Aktion "Zoo wie du willst" gestartet. Bis zum 4. Adventssonntag am 18. Dezember entscheiden die Besucher selbst, wie viel ihnen der Besuch wert ist. Der erste Tag zeigte: die Aktion könnte sich auch für den Tierpark lohnen.

DORTMUND

28.11.2016
Zahl-was-du-willst-Aktion im Zoo kommt gut an

Zoo-Gäste können zurzeit selbst entscheiden, wie viel ihnen ein Besuch bei Löwe, Luchs und Co wert ist.

Der Gedanke, mit der Aktion mehr Gäste anzulocken, geht offenbar auf: 2903 Besucher zählt Astrid Herbach am Ende des Zoo-Tages im Kassenhäuschen; mehr als an einem „normalen“ Sonntag.

Trotz des nasskalten Herbstwetters herrscht am Mittag reger Betrieb auf den Wegen. Kinder lugen durch die Gucklöcher am Schildkröten-Terrarium und beobachten die Pinguine in ihrem Schwimmbecken. „Es ist tatsächlich etwas voller als normalerweise am Sonntag“, sagt auch Adelheid Braun, die ebenfalls im Kassenbereich arbeitet. Sie macht die Ankommenden auf die Adventsaktion aufmerksam. „Viele kommen von außerhalb oder haben einfach noch nicht davon gehört“, sagt sie.

Einfach durchmarschieren? Das geht nicht!

Manche kommen aber auch mit einem forschen „Können wir einfach durch?“ auf den Eingang zu. Doch die Aktion bedeutet keinen Freifahrtschein; ein kostenloser Eintritt ist nicht möglich. Allerdings kann auch erst am Ausgang bezahlt werden. Von dieser Möglichkeit machen viele Gebrauch: Erst schauen, was geboten wird, und dann entscheiden, was das Erlebnis einem wert war.

Die meisten zahlen im Endeffekt weniger als den normalen Eintritt, beobachtet Astrid Herbach. Dafür geben aber manche auch deutlich mehr. Zwischen einem und 30 Euro bewegen sich die Beträge.

Sinnvolle Aktion

„Ich könnte mir vorstellen, dass die Aktion von vielen auch ausgenutzt wird, um fast umsonst in den Zoo zu kommen“, merkt Ingrid Hempe an. Sie ist mit ihrer Tochter Nicole und Enkelin Lena in den Zoo gekommen, die aus Hamburg zu Besuch sind. Für sie war die Aktion unerheblich für den Zoobesuch.

„Der Eintritt ist im Gegensatz zu Hamburg sowieso schon so niedrig, dass wir fast jedes Mal in den Zoo gehen, wenn wir in Dortmund sind“, sagt Nicole Hempe. Die Aktion findet sie sinnvoll, weil sie auch einkommensschwächeren Familien einen Eintritt ermöglicht und Aufmerksamkeit für den Zoo schafft.

Das sieht auch Adelheid Braun so: „Jetzt zu Beginn müssen wir sicherlich noch oft erklären, wie es läuft, aber bald wird sich das herumgesprochen haben.“ Und damit könnte es für den Dortmunder Zoo eine guten Adventszeit werden.

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