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Zoo Dortmund: Erste Baby-Pinguine sind geschlüpft

Nachwuchs im Tierpark

Baby-Alarm im Zoo Dortmund: Das Pinguin-Gehege des Tierparks bekommt derzeit fleißig neue Bewohner. Fünf kleine Pinguine sind bereits geschlüpft - und es werden aller Wahrscheinlichkeit noch mehr.

DORTMUND

09.06.2017

Wie die Stadt in einer Pressemitteilung schreibt, ist noch weiterer Nachwuchs zu erwarten, denn einige Bruthöhlen sind noch voll. Und die Brutzeit kann sich bis in den September ziehen.

Die bereits geschlüpften Baby-Pinguine werden derzeit noch hinter den Kulissen aufgepäppelt und sind für die Besucher kaum zu sehen. Sobald sie gelernt haben zu fressen und gesund sind, dürfen sie zu den älteren Tieren. 

Art ist akut vom Aussterben bedroht

Die Pinguine des Dortmunder Zoos gehören zu der Art der Humboltpinguine. Sie werden bis zu 70 Zentimeter groß und 3,5 bis 5 kg schwer. Die geselligen Tiere leben in zum Teil großen Kolonien. Ihr natürliches Verbreitungsgebiet ist die Pazifikküste von Chile und Peru. In freier Wildbahn leben nur noch wenige tausend Tiere, die Art ist akut vom Aussterben bedroht.

Humboltpinguine bevorzugen kalte und fischreiche Gewässer und fressen auch Tintenfische, die sie in Tiefen von bis zu 20 Metern jagen. Dabei kann der Humboldtpinguin mehrere Minuten auf Tauchgang gehen. Mit ihren Flügeln, die zum Vortrieb unter Wasser eingesetzt werden, erreichen die Tiere Geschwindigkeiten von bis zu 40 km/h.

 

So sehen ausgewachsene Humboltpinguine aus. Foto: Benjamin Ibler

 

Humboldtpinguine leben in einer Einehe. Das Weibchen legt bis zu zwei Eier in ihre Bruthöhle, die die Handwerker des Dortmunder Zoos gebaut haben. Die Eier müssen 35 bis 40 Tage lang gewärmt werden. Pinguin-Jungvögel werden von beiden Elternteilen mit Nahrung versorgt und sind mit knapp vier Jahren selbst geschlechtsreif.

 

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