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Zoo Dortmund merkt bis zuletzt nichts von Schwangerschaft

Neues Giraffen-Baby

Dieser Nachwuchs des Dortmunder Zoos kam völlig überraschend: Am Sonntag wurde ein kleiner Giraffen-Bulle geboren. Es ist der Sohn des im November auf dramatische Weise gestorbenen Tamu. Dass seine Mutter Gambela schwanger war, blieb bis zuletzt verborgen - selbst den Pflegern.

DORTMUND

26.03.2013

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

So sieht das Giraffenbaby im Dortmunder Zoo aus

Der Zoo freut sich über Nachwuchs im Giraffenhaus: Mutter "Gambela" hat am 24. März 2013 ein Baby zur Welt gebracht. Der noch namenlose "Junge" döst im Gehege vor sich hin. Hier sind die ersten Fotos.
25.03.2013
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Das neue Giraffenbaby im Dortmunder Zoo.© Foto: Peter Bandermann
Das neue Giraffenbaby im Dortmunder Zoo.© Foto: Peter Bandermann
Das Junge hockt im Giraffenhaus, gut beschützt durch seine Mutter.© Foto: Peter Bandermann
Blick ins Giraffenhaus, in dem am 24. Mäez 2013 ein Junges zur Welt gekommen ist.© Foto: Peter Bandermann
Waschtag in der Giraffen-Kinderstube. Die Zoo-Besucher sehen das Kleine aus fünf Meter Distanz.© Foto: Peter Bandermann
Waschtag in der Giraffen-Kinderstube.© Foto: Peter Bandermann
Die Mutter beugt sich zum Jungtier hinab.© Foto: Peter Bandermann
Ab und an kümmert sich die Mutter um das Junge und schleckt es ab.© Foto: Peter Bandermann
Das Giraffenbaby döst im Gehege vor sich hin.© Foto: Peter Bandermann
Ein Schild am Zaun verrät den Besuchern, dass sie ein Jungtier beobachten.© Foto: Peter Bandermann
Die Giraffen im Zoo zu beobachten erfordert viel Geduld.© Foto: Peter Bandermann
Während das Junge im Nachbargehede döst, gehen die großen Giraffen auf Nahrungssuche.© Foto: Peter Bandermann
Eine Giraffe im Zoo - stets auf der Suche nach etwas Leckerem.© Foto: Peter Bandermann
Das am 24. März geborene Giraffenbaby hockt recht ruhig im Gehege.© Foto: Peter Bandermann
Im Nachbargehege der Giraffen herrscht große Neugierde. Jeder Besucher wird in Augenschein genommen.© Foto: Peter Bandermann
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Bekannt war im Zoo lediglich die Schwangerschaft einer weiteren Giraffenkuh. Ihre Niederkunft wird im Frühsommer erwartet. Damit sie sich in Ruhe auf die Geburt vorbereiten kann, waren extra die Arbeiten am Erdmännchen-Gehege beschleunigt worden. Doch mit Gambela rechnete niemand, gibt die stellvertretende Zoodirektorin Ilona Schappert zu: "Gambela hat uns wirklich überrascht, wir haben nicht mehr damit gerechnet, dass sie noch ein Junges bekommt - aber jetzt ist es da."

Laut Zoo muss das noch namenlose Giraffen-Baby einen Namen bekommen, der mit "Z" beginnt. Zur Auswahl stehen:  

  • Zulu (Volksstamm in Südafrika)
  • Zikomo (Suaheli = Danke)
  • Zebenjo (Suaheli = keine Sünde begehen) 

Das Recht, den Namen zu wählen, ist käuflich. Für 1000 Euro kann man die Patenschaft für das Junge übernehmen, ohne das Recht der Namensgebung kostet sie "nur" 500 Euro.

Es ist das erste Giraffen-Baby seit 2011. Giraffen tragen meist 14 bis 15 Monate und gebären im Stehen – der rund 60 Kilogramm schwere und 1,80 Meter große Nachwuchs fällt aus zwei Meter Höhe zu Boden.

Im November letzten Jahres hatte der Dortmunder Zoo einen tragischen Unfall zu beklagen, als Giraffenbulle Tamu stürzte, von selbst nicht mehr aufstehen konnte und letztlich an Herzversagen starb.Nun ist die Lücke, die Tamu hinterlassen hat, wieder geschlossen.

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