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Zukunft fest im Blick

Löttringhausen David (14 Monate) hat sein Herz für den Ballsport entdeckt. Zack, eines dieser runden Plastikdinger aus dem Bällebad geschnappt und einfach mal durch die Gegend geworfen.

06.11.2007

Lea (18 Monate) schaut begeistert zu, um sich dann schnell wieder das Interesse ihrer Mutter Melanie Schößler zu sichern.

Seit Anfang September nehmen David und Lea mit sechs weiteren Kindern zwischen ein und drei Jahren, an dem Projekt "Griffbereit" teil - natürlich mit ihren Müttern. Durchgeführt wird das Ganze im Kindergarten "Hugolino", der für die Gruppedie Räume zur Verfügung gestellt hat. Einmal pro Woche wird gesungen, gelacht und in bunten Büchern geblättert. Alles unter Anleitung einer mehrsprachigen Gruppenleiterin. Beim spielerischen Miteinander steht dabei der Umgang mit der deutschen Sprache im Vordergrund, denn viele der Mütter haben einen Migrationshintergrund. Sie stammen aus Italien, Polen, Serbien, Portugal. Auch Deutsche Mütter mit ihrem Nachwuchs sind in der Spielgruppe, die das Ziel hat, die allgemeine kindliche Entwicklung zu fördern - die Mischung macht's.

Aber nicht nur die Kleinen profitieren von dem Projekt - auch die Mütter. Die werden gestärkt, ihre Kinder zu fördern und bekommen zusätzlich Vertrauen in die Sprache. "Es gibt keinerlei Berührungsängste und wir helfen uns gegenseitig", sagt Melanie Schößler und hebt auch noch einmal die Gruppendynamik hervor, die sich mit der Zeit schon ergeben hat. "Wir haben uns bewusst für Löttringhausen als Projektort entschieden, da hier viele Nationen zusammen leben", erläutert Marion Reichenberg (Foto) vom Familienbüro Hombruch.

In Kooperation mit dem Kindergarten "Hugolino" wird die Gruppe zwei Jahre zusammen Inhalte erarbeiten, die sich altersgerecht an der Lebenswelt der Kinder orientieren. Und "Griffbereit" soll zudem das Selbstbewusstsein der Mütter stärken. Damit sie ihre Kinder später einmal gut vorbereitet in die Grundschule schicken können. jöb

Zukunft fest im Blick

<p>Da bekommt die kleine Lea ganz große Augen. Mit ihrer Mutter Melanie Schößler und sieben weiteren Mutter-Kind-Paaren nimmt sie am Projekt "Griffbereit" teil. Bauerfeld</p>

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