Dortmunder Krankenhäuser sollen fusionieren

EVK und Knappschaftskrankenhaus

Der Weg ist frei für die Fusion des Evangelischen Krankenhauses Lütgendortmund mit dem Krankenhausverbund Klinikum Westfalen, zu dem in Dortmund das Knappschaftskrankenhaus gehört. Die Evangelische Christusgemeinde einigte sich mit der Knappschaft über die noch offenen Grundstücksfragen.

LÜTGENDORTMUND/BRACKEL

, 03.11.2014, 15:26 Uhr / Lesedauer: 1 min

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Bethanien bleibt unter dem Dach der Stiftung, ein Konzept zum Weiterbetrieb mit orthopädischem Schwerpunkt stellt der Stiftungsvorstand nächste Woche vor. Die Trägerschaft des Klinikums Westfalen ist komplizierter, deshalb mussten zunächst viele Beschlüsse eingeholt werden, auch durch die Ratsgremien der beteiligten Städte. Gesellschafter des Klinikums Westfalen, zu dem auch die Klinik am Park in Lünen und das Hellmig-Krankenhaus Kamen gehören, sind die Deutsche Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (59,8 Prozent), die Städte Kamen und Lünen (je 20,1 Prozent).

Aus den Beschlussvorlagen geht hervor, dass Volmarstein nach der Fusion einen 1-Prozent-Anteil an der Klinikum Westfalen GmbH hält. Ferner, dass der neue Träger Schulden bis zu fünf Millionen Euro und bestehende Kredite von zwei Millionen Euro übernimmt. Für den Teilankauf des Krankenhausgeländes sind 1,5 Millionen Euro aufgeführt. „Über die vertraglichen Inhalte haben beide Seiten Stillschweigen vereinbart“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Klinikum Westfalen. Zustimmen müssen noch Evangelische Landeskirche und das Bundesversicherungsamt.

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