Dortmunder wohnt jetzt in der Schweiz und unterstützt den BVB

BVB - St. Pauli

Thomas Smary kommt ursprünglich aus Menglinghausen. Über 650 Kilometer ist er am Freitag gefahren, um am Samstag das BVB-Spiel gegen St. Pauli zu sehen. Mit elf Freunden aus seiner neuen Heimat, der Schweiz.

BAROP

von Von Christian Rothenberg

, 18.02.2011, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min
Zusammen mit seinen Freunden aus der Schweiz überreicht Thomas Smary (im Trikot) gestern einen Präsentkorb an Thomas Krause (links neben Smary). Im Kartenvorverkauf hatte die Gruppe Karten für das BVB-Spiel gegen St. Pauli erstanden.

Zusammen mit seinen Freunden aus der Schweiz überreicht Thomas Smary (im Trikot) gestern einen Präsentkorb an Thomas Krause (links neben Smary). Im Kartenvorverkauf hatte die Gruppe Karten für das BVB-Spiel gegen St. Pauli erstanden.

In Kirchberg, in der Nähe von Bern; ist er sesshaft geworden mit seiner Lebensgefährtin und der vierjährigen Tochter, arbeitet dort als Montageleiter in einer deutschen Firma. Smary: "Bis auf Familie und Freunde zieht mich nichts mehr nach Deutschland."

Keine Heimatgefühle in Dortmund? "Manchmal erkenne ich die Stadt kaum wieder, alles ist so verbaut. Aber die Mentalität mag ich noch immer." Und eben den Fußball: Deshalb ist Smary mit seinen elf Freunden, die er auf dem Fußballplatz des Schweizer Drittligisten FC Koppingen kennengelernt hat, wieder nach Dortmund gefahren. "Wir gucken in der Schweiz fast jedes BVB-Spiel. Der Schweizer Fußball ist doch gruselig", sagt der 48-Jährige. "Deswegen sind meine Jungs auch so fasziniert von der Atmosphäre hier. BVB-Fans sind die seit Chapuisats Zeiten." Damit sich der Ausflug auch lohnt, hat die Gruppe zwei Nächte im Hotel gebucht. Abends geht’s auf ein paar Biere in die Innenstadt. Dafür hat Smary "Kumpels von früher" Bescheid gesagt und auch seine beiden Brüder sind dabei. Samstagmittag wollen alle auf dem Westenhellweg ein bisschen bummeln und dann ab ins Stadion – Block 20, Westtribüne unten, ganz nah dran. Sonntag fahren die Zwölf zurück in die Schweiz.  

Und die Meisterschaftsfeier im Mai? Smary: "Klar reizt mich das, aber vermutlich hätten wir das Hotel ja längst buchen müssen."

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