Drei Ateliers am Märkischen Museum haben sich zusammengeschlossen

Kunstdreieck am Museum

WITTEN “Kunstdreieck am Museum“ - so heißt eine brandaktuelle Initiative von drei sehr unterschiedlichen Wittener Künstlerinnen. Die Frauen verbindet, dass sie alle ihr Atelier in Sichtweite des Märkischen Museums haben.

von Von Barbara Zabka

, 03.06.2009, 14:39 Uhr / Lesedauer: 1 min
Dagmar Vogt, Renate Schieck und Sinikka Airaksinen-Rade (v.l.) gründeten das Kunstdreieck am Museum.

Dagmar Vogt, Renate Schieck und Sinikka Airaksinen-Rade (v.l.) gründeten das Kunstdreieck am Museum.

Der Auftakt ist am kommenden Wochenende. An beiden Tagen sind die Ateliers an der Husemannstraße 1, 14 und 17 ganztags geöffnet. Die gemeinsame Ausstellungseröffnung ist quasi eine „Vernissage in Bewegung“. Die Kunsthistorikerin Dagmar Winkler wird erläuternde Worte zu den einzelnen Exponaten geben. Alle Kunstinteressierten wandern dann gemeinsam von Atelier zu Atelier. Start ist am Samstag um 11 Uhr in der Husemannstraße 1. Die Finnisage findet am Sonntag ab 17 Uhr im Haus Nummer 17 statt. Da gibt es dann auch Live-Musik und schwedische Leckerbissen.

Bei Renate Schieck warten auf die Besucher Raum-Installationen aus Stoff, Papier und Wachs. Die besonderen Effekte entstehen durch ein indirekte Beleuchtung von hinten. Unter einer Dachschräge liegen gestapelte Wachsrollen mit Texten - wie Papyrusrollen. Dagmar Vogt präsentiert ihre neuesten Werke - helle abstrahierte Landschaftsmotive. Ihre Technik eine Mischung aus Acryl, Öl und Farbpigmenten auf Leinwand. Ihre Arbeiten begleiten den Besucher vom Erdgeschoss bis hinauf ins Atelier. Für Sinikka Airaksinen-Rade ist der Mensch die Inspirationsquelle für ihr künstlerisches Arbeiten. Mit nur wenigen Strichen zaubert sie Portraits, Bewegung und Tanz auf wundersame Weise auf das Papier - in schwarz-weiß mit wenigen farblichen Akzenten.