Drei Projekte in der Nordstadt helfen jungen Menschen, eine neue Perspektive zu finden.

Streetworker Nordstadt

Eine Struktur für den Alltag oder ein Zuverdienst für junge Geflüchtete - drei neue Projekte sind in der Nordstadt gestartet. Betroffene sollen so vor Ort besser erreicht werden.

Nordstadt

, 20.04.2019 / Lesedauer: 2 min
Drei Projekte in der Nordstadt helfen jungen Menschen, eine neue Perspektive zu finden.

Der Startschuss für die drei neuen Projekte ist gefallen. Das Team arbeitet unter dem Dach der Grünbau gGmbh. © Daniela Pollei

Vermehrt treffen aufsuchende Fachkräfte, Streetworker und Ehrenamtliche in der Nordstadt auf junge Menschen, an denen die Unterstützungsangebote im Übergang von Schule zur Arbeitswelt vorbeigehen. Sie haben entweder keinen Anspruch auf Unterstützungsleistungen oder sind nicht eigenständig in der Lage, diese zu umzusetzen.

Drei neue Projekte in der Mallinckrodtstraße 138 mit den Namen „Pickup“, „Dock 16“ und „Inside“ sollen in dieser Situation helfen. „Pickup“ richtet sich dabei vornehmlich an junge Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Für sie ist eine Finanzierung ihres Lebensunterhaltes, und sei es auch nur teilweise, von großer Bedeutung, um sich für weiterführende Integrationsangebote zu öffnen. Derzeit gibt es in den Förderangeboten keine solche Möglichkeit.

Mitarbeiter suchen beliebte Treffpunkte auf

Bei „Dock 16“ geht es um individuelle Beratung und lebenspraktische Hilfen. Die Mitarbeiter suchen beliebte Treffpunkte der Jugendlichen auf und versuchen, durch offene Gespräche und regelmäßige Kontaktaufnahme die Jugendlichen an das Projekt zu binden. So soll schnelle und intensive Hilfe gewährleistet werden.

Eng verzahnt ist diese mit dem Projekt „Inside“, bei dem tagesstrukturierende Angebote im Vordergrund stehen. Auch hier besteht die Möglichkeit eines Zuverdienstes in der Garten- und Landschaftspflege.

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