Drei Weltreligionen sollen voneinander lernen

Friedenslicht in Wellinghofen

„Wir wollen nicht unter uns bleiben, sondern voneinander lernen“ – mit diesen Worten eröffnete Pfarrer Niels Back von der evangelischen Gemeinde in Wellinghofen am Donnerstag den atmosphärisch sehr „dichten“ interreligiösen Begegnungsabend von Christen, Muslimen und Juden in Dortmund.

WELLINGHOFEN

von Von Peter Bandermann

, 16.12.2011, 18:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.

Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.

Im Mittelpunkt stand das „Friedenslicht der Religionen“ des Künstlers Leo Lebendig, der mit Farben und Formen ein raumfüllendes Kunstwerk geschaffen hat, das zu Friedens-Gedanken inspirieren soll.

FOTOSTRECKE
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Friedenslicht leuchtet im Gemeindehaus

Das vom Dortmunder Künstler Leo Lebendig entworfene Friedenslicht der Religionen ist noch bis zum 29. Dezember 2011 im Gemeindehaus der evangelischen Kiche in Wellinghofen zu sehen. Bei einem interreligösen Begegnungsabend von Christen, Juden und Muslimen setzte das Licht seine Reise durch die Welt fort. 2020 soll es Hiroshima erreichen.
16.12.2011
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Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht ist sehr stimmungsvoll: Pfarrerin Annette Back und der Licht-Bildner Leo Lebendig am Donnerstagabend im Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wellinghofen.© Foto: Peter Bandermann
Marlies Haarmann von der katholischen Kirche im Gespräch mit Ahmed Aweimar vom Rat der muslimischen Gemeinden in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Besucher im Gemeindehaus an der Overgünne.© Foto: Peter Bandermann
Monika (links) und Peter Pfeiffer im Gespräch mit dem Künstler Leo Lebendig, der das Friedenslicht gestaltet hat.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslich bei heller Beleuchtung im Gemeindesaal an der Overgünne.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend führte im Dezember in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wellighofen. Weitere Stationen in Dortmunder Stadtbezirken sind vorgesehen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend führte im Dezember in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wellighofen. Weitere Stationen in Dortmunder Stadtbezirken sind vorgesehen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend führte im Dezember in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wellighofen. Weitere Stationen in Dortmunder Stadtbezirken sind vorgesehen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend führte im Dezember in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wellighofen. Weitere Stationen in Dortmunder Stadtbezirken sind vorgesehen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend führte im Dezember in das Gemeindehaus der evangelischen Kirche in Wellighofen. Weitere Stationen in Dortmunder Stadtbezirken sind vorgesehen.© Foto: Peter Bandermann
Pfarrer Niels Back im Gespräch mit Rabbiner Avichai Apel von der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Rabbiner Avichai Apel (links) von der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund sowie die Pfarrer Friedrich Stiller (Mitte) und Niels Back.© Foto: Peter Bandermann
Rabbiner Avichai Apel (links) von der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund sowie die Pfarrer Friedrich Stiller (Mitte) und Niels Back.© Foto: Peter Bandermann
Ahmed Aweimar vom Rat der muslimischen Gemeinden in Dortmund im Gespräch mit dem Künstler des Friedenslichts, Leo Lebendig.© Foto: Peter Bandermann
Die Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit dem Moscheebau in Hörde, mit dem jüdischen Leben in Dortmund und mit dem interreligiösen Dialog in Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
Der Architekt Isa Karats stellte die Baupläne des türkisch-islamischen Kulturvereins in Hörde für ein Gemeindezentrum mit Moschee "Am Grimmelsiepen" vor.© Foto: Peter Bandermann
Die Baupläne für das Gemeindezentrum des türkisch-islamischen Kulturvereins "Am Grimmelsiepen" in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Die Baupläne für das Gemeindezentrum des türkisch-islamischen Kulturvereins "Am Grimmelsiepen" in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Die Baupläne für das Gemeindezentrum des türkisch-islamischen Kulturvereins "Am Grimmelsiepen" in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend mit dem Friedenslicht der Religionen in Wellinghofen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend mit dem Friedenslicht der Religionen in Wellinghofen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend mit dem Friedenslicht der Religionen in Wellinghofen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend mit dem Friedenslicht der Religionen in Wellinghofen.© Foto: Peter Bandermann
Der interreligiöse Begegnungsabend mit dem Friedenslicht der Religionen in Wellinghofen.© Foto: Peter Bandermann
Pfarrer Niels Back im Gespräch mit Rabbiner Avichai Apel von der jüdischen Kultusgemeinde Dortmund.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Künstler Leo Lebendig (rechts) erläutert Gästen sein Friedenslicht.© Foto: Peter Bandermann
Künstler Leo Lebendig (rechts) erläutert Gästen sein Friedenslicht.© Foto: Peter Bandermann
Der Arbeitskreis Religion und Integration (von links): Ogün Arpaci vor Vorstand des türkisch-islamischen Kulturvereins in Hörde, Rabbiner Avichai Apel und Alexander Krimhand von der jüdischen Gemeinde, der muslimische Dialogbeauftragte Mehmet Soyhun, die evangelischen Pfarrer Friedrich Stiller und Niels Back, Marlies Haarmann von der katholischen Stadtkirche, Ahmed Aweimar vom Rat der muslimischen Gemeinden in Dortmund und der Imam der türkischen Gemeinde in Hörde, Ibrahim Laman.© Foto: Peter Bandermann
Der Künstler Leo Lebendig erklärt das große Friedenslicht.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann
Das Friedenslicht der Religionen besteht aus den drei Grundfarben, die sich zu interessanten Perspektiven vermischen.© Foto: Peter Bandermann

 Das Friedenslicht flackerte erstmals 2005 in der Nordstadt auf, war im Rathaus und in der jüdischen Gemeinde zu sehen und weilt bis zum 29. Dezember an der Overgünne in Wellinghofen.Die Gespräche im Gemeindehaus an der Overgünne stellten klar, dass die drei großen Weltreligionen mehr miteinander verbindet als trennt. Der Arbeitskreis „Religion und Integration“ ist darum bemüht, das Miteinander und Interesse zu fördern, wie Pfarrer Friedrich Stiller betonte.

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