Durchfahrt verboten auf Phoenix-West

Tuningszene

Mit wummernden Bässen und röhrenden Auspuffanlagen hinterlassen Fahrer aus der Tuningszene Phoenix-West bei lärmgeplagten Anwohnern keinen guten Eindruck. Dazu kommt noch ein Müllproblem. Zwei Schilder sollen für Ruhe sorgen.

HÖRDE

, 08.05.2016, 15:41 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwar untersagen "Durchfahrt verboten"-Schilder an der Konrad-Zuse-Straße und an der Walter-Bruch-Straße zwischen 20 und 6 Uhr die Weiterfahrt auf das bei Tunern aus ganz Nordrhein-Westfalen beliebte Areal. Doch trotz der Kontrollen des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund feierten Mitglieder der Szene erneut eine laue Mainacht. Das für die Anwohner der Hochofenstraße allgegenwärtige Lärmproblem löste sich in den frühen Morgenstunden in Luft auf, weil die letzten Freiluftfeiernden davonfuhren. Bei Tageslicht kam dann das Müllproblem zum Vorschein.

Grill und Bierfass

Radfahrer und Spaziergänger mit Hunden mussten am Sonntag auf Phoenix-West um die scharfen Scherben zerschlagener Bier- und Schnapsflaschen einen großen Bogen machen. Ein Grill, leere Bierfässer, Pizzakartons, Pappschachteln, Grillverpackungen, Zigarettenkippen und -schachteln und anderer Müll zeugten von einem ausgelassenen Fest - abtransportieren muss den Dreck nun die Entsorgung Dortmund GmbH. Die Kosten dafür tragen alle Dortmunder.

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Diesen Müll hinterlässt die Tuningszene auf Phoenix-West

Mitglieder der Tuningszene auf Phoenix-West in Hörde geben auch beim Feiern Vollgas. Die Reste liegen am Tag danach am Straßenrand oder im Grün: Zerschlagene Flaschen, Pizzakartons, Bierfässer und anderer Müll erhöhen nicht die Sympathie für die Besucher.
08.05.2016
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Reifenspuren auf Gehwegen.© Foto: Peter Bandermann
Reifenspuren auf Gehwegen.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll. Glasscherben sind eine Gefahr für Hunde und Radfahrer.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll. Glasscherben sind eine Gefahr für Hunde und Radfahrer.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll. Glasscherben sind eine Gefahr für Hunde und Radfahrer.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Die Tuningszene feiert gern und lang auf Phoenix-West in Hörde - und hinterlässt nach den Partys immer wieder ihren Müll.© Foto: Peter Bandermann
Neu "Durchfahrt verboten" auf Phoenix West in Hörde.© Foto: Peter Bandermann
Schlagworte Hörde, "44137-Dortmund,

Reifenspuren auf Gehwegen und auf dem Straßenasphalt beweisen, dass es nicht allen Mitgliedern der Tuningszene ausschließlich um gesellige Treffen geht. Das lautstarke Vorführen der Macht der Motoren gehört dazu. Mit Technik- und Tempo-Kontrollen will die Polizei in unregelmäßigen Abständen die Grenzen ziehen. Zwei von der Stadt Dortmund aufgestellte "Durchfahrt verboten"-Schilder sollen das Problem zusätzlich eindämmen.

Freie Fahrt haben zwischen 20 und 6 Uhr nur Radfahrer und Anlieger. Da nicht zu erwarten war, dass die Tuningszene auf Fahrräder umsteigt, ignorierte sie die Schilder einfach.

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