Eengagierte Bürgern und ihre Projekte im Stadtteil

Kalender für Annener

Zum sechsten und vermutlich zum letzten Mal können sich heimatverbundene Annener für 2014 einen Annener Kalender an die Wand hängen. Wenn das Projekt "Soziale Stadt" im September ausläuft, wird auch kein neuer Kalender aufgelegt.

WITTEN

von Von Beatrice Haddenhorst

, 29.11.2013, 09:52 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Projekt "Soziale Stadt Annen" neigt sich dem Ende zu. Aktive Helfer präsentieren nun den letzten Stadtteilkalender, der sich diesmal Annener Bürgern widmet.

Das Projekt "Soziale Stadt Annen" neigt sich dem Ende zu. Aktive Helfer präsentieren nun den letzten Stadtteilkalender, der sich diesmal Annener Bürgern widmet.

Das Projekt „Soziale Stadt Annen“ wurde 2005 gestartet. Ergebnisse waren unter anderem der Generationen-Park, der Umbau der Annenstraße und des Rheinischen Esels. Der Fotokalender ist für 2 Euro unter anderem im Stadtteilbüro, Annenstraße 106, und in der Bücherei zu haben.

„Der Kalender gibt die Vielfalt des Engagements der Menschen wieder, die lange Zeit ohne Geld mitgearbeitet haben“, freut sich Petra Klein aus dem Annener Stadtteilbüro. Eine der aktiven Bürgerinnen ist zum Beispiel Ulrike Mende. „Da tut sich was in Annen, habe ich mir damals gedacht, wurde neugierig und bin mal gucken gegangen“, blickt die 75-Jährige zurück. Sie kennt viele Menschen in Annen und ist Mittlerin zwischen Bürgern und Stadtteilbüro. Innerhalb von drei Tagen dafür gesorgt zu haben, dass ein zugewachsener Weg von der Stadt freigeschnitten wurde, freut sie noch heute.

Bernd Brakemeier hat „nach der Verrentung eine Aufgabe gesucht“. „An der Kerschensteiner Straße sollte ein Seniorentreff gegründet werden, aber es gab keine interessierten Senioren“, blickt er zurück. Als Quartierskümmerer hat er trotzdem einen Treffpunkt auf die Beine gestellt, an dem sich heute Bewohner verschiedenster Nationalitäten treffen und miteinander feiern. Auch wenn das Projekt mit seinen Fördermitteln von Bund und EU ausläuft, wollen viele ehrenamtliche Helfer ihre Arbeit für eine bessere Lebensqualität im Stadtteil nicht aufgeben. „Aber wenn das Stadtteilbüro weg ist, wird es viel schwieriger. Dann fehlt den Leuten die Anlaufstelle“, bedauert Hans-Heinrich Bukow.

Stadt-Mitarbeiterin Petra Klein betont, dass der gute Draht zwischen Bürger und Stadt auf keinen Fall gekappt werden soll: „Es wird gerade überlegt, wie die Arbeit hier weitergeführt werden kann. Bis September bleibt dafür schließlich noch Zeit.“  

Das Projekt „Soziale Stadt Annen“ wurde 2005 gestartet. Ergebnisse waren unter anderem der Generationen-Park, der Umbau der Annenstraße und des Rheinischen Esels. Der Fotokalender ist für 2 Euro unter anderem im Stadtteilbüro, Annenstraße 106, und in der Bücherei zu haben.

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