Ehrenamtliche machen das Westend-Fest möglich

Organisation

Bereits zum achten Mal findet das Westend-Fest am kommenden Wochenende statt. In diesem Jahr ist allerdings die Organisation etwas anders verlaufen als sonst. Hauptverantwortlich für das Fest ist nun der Stadtteil selbst und nicht mehr das Stadtumbaubüro.

BOCHUM

, 02.09.2015, 14:19 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ehrenamtliche machen das Westend-Fest möglich

Springerplatz in Griesenbruch

Das Westend-Fest auf dem Springerplatz ist inzwischen zur festen Institution geworden. Doch bei der achten Auflage, die am Samstag, 5. September, stattfinden wird, ist etwas anders als bisher: Das Stadtumbaubüro, bisher Ausrichter des Fests, hat sich auf die Arbeit im Hintergrund verlegt. „Wir wollten die Organisation an den Stadtteil abgeben“, sagt Halil Simsek vom Stadtumbaubüro und nennt als Grund dafür die reduzierte Stundenanzahl im Stadtumbaubüro nach der „Entlassung“ des Griesenbruchs aus dem Projekt. Trotzdem mischte Simsek als Berater weiterhin mit: „Es gibt bei so einem Fest viele Aufgaben wie Angebote einholen und Genehmigungen beantragen“, sagt er.

Ehrenamt

Dabei stand er helfend zur Seite – und konnte so dazu beitragen, dass das Fest erstmals aus dem Stadtteil selbst heraus auf die Beine gestellt wird. Dafür hat sich eigens die Westendfest AG gegründet, in der sich die ehrenamtlichen Helfer organisieren. Mit dem St. Marienstift konnte zudem eine zentrale Institution des Viertels als Veranstalter gewonnen werden. Dass es aber nicht ganz ohne das Stadtumbaubüro geht, zeigt sich bei den Finanzen: 6000 Euro stellt das Büro für das nicht-kommerzielle Fest zur Verfügung um davon Gema-Gebühren und andere Kosten decken zu können.

Zeitdruck

„Allerdings wird nicht alles davon ausgegeben“, sagt Simsek und freut sich auf das umfangreiche Programm, das auch für einigen Zeitdruck sorgt. Nicht weniger als 23 Gruppen haben in den vergangenen Monaten Kultur- und Integrationsprojekte im Westend erarbeitet und sollen diese nun auf dem Fest – und größtenteils auch auf der Bühne – präsentieren können. Für die Macher bedeutet das nicht nur einen straffen Zeitplan, sondern auch jetzt schon die Gewissheit, dass man überziehen werde.

Los geht es am Samstag um 14 Uhr auf dem Springerplatz. Das Ende ist für etwa 18 Uhr angedacht.