Ein guter Zug: Umgestaltung im eks-Wäldchen abgeschlossen

SCHARNHORST (Fast) der ganze Stadtteil hat Zeit und Arbeit reingesteckt. Doch der Lohn kann sich sehen lassen: Das eks-Wäldchen erstrahlt im ganz neuen Glanz.

von Von Arne Niehörster

, 28.05.2008, 17:44 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wo Mensch und Maschine Hand im Rahmen des Modellprojektes „Neuer Umgang mit Regenwasser“ angelegt und Ideen umgesetzt haben, fehlt jetzt nur noch Mutter Natur.

Hier wird es feucht 

Denn wenn es regnet, wird das Wasser nicht mehr in den Kanal eingeleitet, sondern füllt die neu gebauten Rigolen. Sind die bis zur Hälfte vollgelaufen, sprudelt das Regenwasser quellartig in die noch staubtrockene 300 m² Steinlandschaft. Hier leitet ein Überlauf es in die begrünten Mulden. Auch das Regenwasser des Hallenbaddaches wird ökologisch im „nassen“ eks-Wäldchen verwendet.

Ein Stadtdirektor als Wetterfrosch 

Zur Einweihungsparty war auch Stadtdirektor Ulrich Sierau gekommen, lobte das Engagement der Scharnhorster und gab dann den Wetterfrosch: „Es sieht ja ganz nach Regen aus.“ Doch die Party blieb glücklicherweise erstmal trocken.

Außerdem hat das neue eks-Wäldchen mehr zu bieten als nur wasserwirtschaftliche Aspekte. Gemeinsam mit allen Nutzern ist mehr Qualität entstanden: Eine größere Terrasse vor dem Begegnungszentrum, die Sandlandschaft und der neue Platzbereich laden mit zahlreichen Natursteinbänken zum Verweilen ein. Und Bezirksbürgermeister Heinz Pasterny stellte fest: „Hier lässt es sich wirklich aushalten.“

Die Scharnhorster sahen es ähnlich und ließen es sich im eks-Wäldchen gut gehen. Und bald wird auch das Wasser sprudeln, denn der nächste Regen kommt bestimmt