Ein Interview mit dem Hochofenarbeiter

Der "Hüttenmann"

HÖRDE Der Hüttenmann kommt zurück nach Hörde. Unserem hat er mitten im Umzugsstress schnell noch ein Interview gegeben.

15.05.2009, 15:37 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Hüttenmann.

Der Hüttenmann.

Ein Gefühls-Fall bist Du. Viele Hörder freuen sich auf Dich, vor allem die Neumarkt-Kinder, die neben Dir am Brunnen gespielt haben. Hüttenmann: Ja, die Neumarkt-Kinder. Ich hab sie in mein Herz geschlossen. Mitspielen konnte ich ja nie, aber ich habe jedes Wort gehört, jedes Spiel gesehen und einmal gab es sogar einen Heiratsantrag. Da wollte zu meinen Füßen ein Willi seine Irmgard fürs Leben lieben. Sie hat Ja gesagt. Ich bin ja ein ganz harter Kerl, aber das war was für Kai Pflaumes „Nur die Liebe zählt“.Hüttenmann, wenn Du 60 Jahre zurückblickst ...Hüttenmann: ... dann war die Zeit am Neumarkt die schönste Zeit. Die Menschen damals wirkten glücklich und nicht so belastet wie heute. Schlimm war die Dortmund-Zeit. Viele Menschen gingen an mir vorbei, aber kaum einer hat mich beachtet. Der Westfalenpark war ein schöner Ort für mich, aber Jahr für Jahr sind die Bäume höher gewachsen und haben den Blick auf die Hochöfen versperrt.Die Chefin des Westfalenparks, Annette Kulozik, lässt Dich gerne gehen.Hüttenmann: Ach, mein Annettchen ... wenn sie mich nur noch einmal in den Arm nehmen würde!Dein Wunsch für Montag?Hüttenmann: Dass alle kommen. Die früheren Kinder vom Neumarkt, alle anderen Hörder, alte Stahlarbeiter-Kollegen und vielleicht ja auch die Annette für eine Umarmung.

Ein Gefühls-Fall bist Du. Viele Hörder freuen sich auf Dich, vor allem die Neumarkt-Kinder, die neben Dir am Brunnen gespielt haben. Hüttenmann: Ja, die Neumarkt-Kinder. Ich hab sie in mein Herz geschlossen. Mitspielen konnte ich ja nie, aber ich habe jedes Wort gehört, jedes Spiel gesehen und einmal gab es sogar einen Heiratsantrag. Da wollte zu meinen Füßen ein Willi seine Irmgard fürs Leben lieben. Sie hat Ja gesagt. Ich bin ja ein ganz harter Kerl, aber das war was für Kai Pflaumes „Nur die Liebe zählt“.Hüttenmann, wenn Du 60 Jahre zurückblickst ...Hüttenmann: ... dann war die Zeit am Neumarkt die schönste Zeit. Die Menschen damals wirkten glücklich und nicht so belastet wie heute. Schlimm war die Dortmund-Zeit. Viele Menschen gingen an mir vorbei, aber kaum einer hat mich beachtet. Der Westfalenpark war ein schöner Ort für mich, aber Jahr für Jahr sind die Bäume höher gewachsen und haben den Blick auf die Hochöfen versperrt.Die Chefin des Westfalenparks, Annette Kulozik, lässt Dich gerne gehen.Hüttenmann: Ach, mein Annettchen ... wenn sie mich nur noch einmal in den Arm nehmen würde!Dein Wunsch für Montag?Hüttenmann: Dass alle kommen. Die früheren Kinder vom Neumarkt, alle anderen Hörder, alte Stahlarbeiter-Kollegen und vielleicht ja auch die Annette für eine Umarmung.