Ein Paradies für Bienen

17.05.2019, 18:08 Uhr / Lesedauer: 1 min

Bienen sind vom Aussterben bedroht. Dabei gehören sie zu den wichtigsten Tieren unseres Ökosystems. Bienen bestäuben pflanzen, indem sie Pollen und Nektar von Pflanze zu Pflanze transportieren und diese dann Blüten oder Früchte tragen können. Stirbt die Biene aus, gibt es automatisch weniger Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse, Nüsse oder Öle. Und das kann wiederum Krankheiten oder Vitaminmangel beim Menschen auslösen. All das macht sie laut Experten zum drittwichtigsten Nutztier (abgesehen von Schwein und Rind).

Seit längerer Zeit gibt es deswegen zahlreiche Gruppen, Vereine und Bewegungen, die die Biene vor dem Aussterben retten wollen. Fakt ist nämlich, dass der Biene der Lebensraum verloren geht. Durch weniger Grünflächen, mehr Gebäude und die wachsende Landwirtschaft gibt es immer weniger von ihnen.

Auch die Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz (AGON) aus Schwerte will helfen. Unter dem Motto „Schwerte summt“ will sie auf einer leeren Fläche in Ergste einen Garten mit vielen Blumen, Bäumen und Kräutern schaffen, auf dem die Biene leben kann. Auch anderen Tieren soll das nützen - Vögel können dort nisten, auch Hummeln, Libellen, Käfer oder Eidechsen profitieren. Aileen Kierstein