Ein Scharnier zur Kortumstraße

MITTE Die Neugestaltung der ehemaligen Westfalenbank nimmt konkrete Formen an.

von von Joachim Stöwer

, 15.04.2008, 17:01 Uhr / Lesedauer: 1 min

Die heimische Unternehmensgruppe Häusser-Bau hat den Komplex in der Huestraße über ihre LVG-Tochter erworben und möchte davon Teilflächen für den Einzelhandel entwickeln. Wie auf der gestrigen Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Grundstücke bekannt wurde, sollen schon Anfragen namhafter Einzelhandelsunternehmen für diesen Standort vorliegen.

Die Wirtschaftsförderung begrüßt die Pläne ausdrücklich, weil hier eine "Scharnierfunktion" zur Anbindung an die Kortumstraße entwickelt werden kann: "Der durchgehende Einzelhandelsbesatz auf der Hue-straße wäre ein die Attraktivität steigernder Faktor für das Quartier und die Bochumer Innenstadt insgesamt."

Skulptur versetzen

Voraussetzung für die Realisierung des Projektes sind noch Grundstücksarrondierungen. Die Stadt will dazu einige Flurstücke an den Investor verkaufen. Wegen der bestehenden Mietverträge ist der Übergang allerdings nur interessant, wenn bis zum 1. Juli die Baugenehmigung vorliegt. Der Bauantrag, der auch den Rückbau des herrschaftlichen Eingangsbereiches vorsieht, soll noch in diesem Monat gestellt werden.

Die LVG muss auch noch die Kosten für die Verlagerung der den Plänen im Wege stehenden Rückriem-Skulptur tragen. Sie werden sich auf etwa 44 000 Euro belaufen. Die Stadt hat das Vorschlagsrecht für einen neuen Standort.