Ein Sommermärchen

Es war ein tolles Fußballfest, das den Zuschauern am Samstag im Wullenstadion geboten wurde. Auch FSV-Präsident Hans Pechtel ist vom Spiel gegen Borussia Dortmund begeistert. Im Gespräch mit Alexander Füten zieht er Bilanz.

10.07.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 2 min

Herr Pechtel, wie haben Sie das Spiel gesehen? Pechtel: Es war toll. Volles Haus, eine super Atmosphäre und das Wetter hat ja wohl perfekt mitgespielt. Im zweiten Abschnitt wurde es für uns zwar etwas stressig, weil die Getränke zu Ende gingen, aber das habe ich als positiven Stress empfunden.

Wie ist der Kontakt zu Borussia Dortmund entstanden? Pechtel: Ich habe in der Saison 1978/79 die B-Jugend von Borussia Dortmund trainiert, unter anderem mit Michael Zorc, dem heutigen Manager des BVB. Wir blieben ständig in lockerem Kontakt. Anfang dieses Jahres haben wir dann überlegt, gegen wen wir ein Jubiläums-Spiel austragen könnten. Da habe ich beim BVB angefragt.

Wie verliefen die Vorbereitungsarbeiten und wie viele Helfer waren nötig, um dieses Event zu meistern? Pechtel: Vor sechs Wochen stand das genaue Datum - passend am 07.07.2007 - fest. Alle Planungen liefen über die Schreibtische von unserer Jugendleiterin Christel Schmidt und mir. Aber erst die über 200 Helfer - ob in den Getränkewagen oder am Grill - haben zusammen mit den Ordnern dieses tolle Event ermöglicht. Die gesamte Mannschaft hat toll mitgearbeitet, jeder wusste, was er zu tun hatte. Danken möchte ich an dieser Stelle vor allem Sven Hefner, der eine tolle Arbeit geleistet hat. Für die vielen Helfer werden wir am Freitag ab 18 Uhr eine Party veranstalten. Vorstand und Mannschaft werden dann am Grill stehen (schmunzelt).

Können sie schon eine erste Bilanz ziehen, was finanziell für den Verein, insbesondere für die Jugendarbeit, herausgekommen ist? Pechtel: Die gesamte Kostenaufstellung wird am Montag auf einer abschließenden Sitzung gemacht. Ich rechne aber mit einem dicken Plus.

Was war Ihr persönliches Highlight an diesem Tag? Pechtel: Den Tunnel von Kai Drechsel gegen Christian Wörns fand ich klasse, auch der Kopfstoß von Christian Kratschmer knapp über das Tor war sehenswert. Aber insgesamt war der ganze Nachmittag einfach perfekt. Vor allem vom Wetter her war es das kleine Sommermärchen für den FSV Witten, denn bei schlechtem Wetter wären weit weniger Besucher gekommen.

Steht in näherer Zukunft ein ähnliches Event an? Pechtel: Ja. Wir wollen im nächten Jahr versuchen, den FC Schalke 04 nach Witten zuholen. Kontakt zu Manager Andreas Müller haben wir schon hergestellt.