Ein wuchtiges Duell steht bevor

VfL gegen 1. FCK

Dem Spiel am Donnerstagabend (27., Anstoß 20.15 Uhr, rewirpowerSTADION) gegen Bundesliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern sieht Andreas Bergmann mit Vorfreude entgegen.

BOCHUM

26.09.2012, 16:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nika Gelashvili (rechts) hat sich im Training wieder an die Mannschaft herangearbeitet und auch bei seinem Einsatz in Duisburg einen guten Eindruck hinterlassen.

Nika Gelashvili (rechts) hat sich im Training wieder an die Mannschaft herangearbeitet und auch bei seinem Einsatz in Duisburg einen guten Eindruck hinterlassen.

"Da machen wir das Licht an und dann hat die Mannschaft wieder eine tolle Möglichkeit, sich zu zeigen", findet Bochums Trainer. Bergmann wird im Vergleich mit den Pfälzern wahrscheinlich auf Leon Goretzka zurückgreifen können, aber auf Rechtsverteidiger Carsten Rothenbach (Muskelverhärtung) verzichten müssen. Während sich Goretzka am Mittwoch im Training noch schonen durfte, galten die Überlegungen auf der rechten Abwehrseite den personellen Alternativen. Da wird sich Bergmann am Donnerstag erst kurzfristig zwischen Florian Brügmann und dem Isländer Holmar Eyjolfsson entscheiden.

Kaiserslautern ist im bisherigen Saisonverlauf auswärts erfolgreicher aufgetreten als auf dem Betzenberg. "Auswärts kreieren wir momentan mehr Torchancen und machen dementsprechend auch mehr Tore", sagt FCK-Trainer Franco Foda. Amtskollege Andreas Bergmann weiß, dass da "mit Baumjohann, Bunjaku, Zuck und Idrissou eine ganz schöne Wucht auf uns zukommt." Bochums Defensivfußballern steht wohl ein arbeitsreicher Abend bevor.

Dass er Torchancen herausarbeiten kann, hat auch der VfL Bochum zuletzt in den Liga-Spielen bewiesen. Es blieb nur der Makel, dass von den zahlreichen guten Möglichkeiten nicht eine verwertet wurde. Bochums Trainer zeigte sich am Mittwoch in der obligatorischen Pressekonferenz vor dem Spiel jedoch optimistisch, dass bei Zlatko Dedic und Co bald der Knoten platzt.

Und falls dies nicht der Fall sein sollte, gibt es personelle Alternativen. Kevin Scheidhauer steht nach seiner Mittelfußprellung wieder zur Verfügung, Gelashvili zeigt gute Ansätze und das Comeback von Michael Delura kündigt sich an. Fast auf den Tag genau sieben Monate nach seinem Kreuzbandriss im Auswärtsspiel bei der SpVgg Greuther Fürth soll Delura heute Abend wieder zum 18er Kader des VfL gehören. Der Trainer freut sich darauf: "Seine Gradlinigkeit, seine Schnelligkeit und seine Wucht werden uns bestimmt gut tun."