Einblicke in den Traumgarten

Ehepaar zeigt Paradise

HOMBRUCH Die Idee, Menschen beim Besuch besonders schöner Gärten über Hospizarbeit zu informieren, brachte Gabi Bernhardt vor neun Jahren von einem England-Besuch mit.

von Von Birgit Mader

, 02.06.2009, 17:31 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Garten vor 20 Jahren: Damals hatte die Familie damit begonnen, sich ein Paradies zu schaffen.

Der Garten vor 20 Jahren: Damals hatte die Familie damit begonnen, sich ein Paradies zu schaffen.

„Gartenfreunde haben gerne Gäste“, sagt Gabi Bernhardt, die auch bei Ursel und Gerhard Glombiewski aus Hombruch rund um das Thema Hospizarbeit informierte.  Am Pfingstsonntag öffnete das Ehepaar seinen etwa 1000 Quadratmeter großen „Garten Eden“. Ein Gartenbuch, das sie von ihrem Mann vor über zwanzig Jahren geschenkt bekam, machte Ursel Glombiewski (69) zur Vollblutgärtnerin. Und das, nachdem sie jahrelang „jede Topfpflanze tot gepflegt“ hatte, wie ihr Mann Gerhard schmunzelnd sagt.

Der ehemalige Biologielehrer teilt die Leidenschaft seiner Frau. Der über 50 Quadratmeter große Teich machte den Anfang; Aus dem vormals ebenen Gelände wurde eine Landschaft mit Bachlauf und verschiedenen Nischen geschaffen. Vor allem englischen Rosen gilt die Liebe der Glombiewskis, doch auch Lavendel, Hortensien, schöne Blattstrukturen begeistern sie. Gäste haben sie häufig: Libellen sausen über den Teich, Sperber und Eisvogel schauen vorbei. Die grünen Teichfrösche quakten am Pfingstsonntag immer ein bisschen lauter als die vielen Besucher reden konnten. Jaqueline und Frank Petermann aus Dorstfeld möchten in ihrem Garten einen Bachlauf anlegen. Sie mögen die Idee, Gartenschönheit und Informationen zur Hospizarbeit zu kombinieren. „Vielleicht kann man gerade in der Ruhe eines schönen Gartens Zeit für Gedanken an den Tod finden“, sagt Jaqueline Petermann nachdenklich. 

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