"Eine andere Fußball-Welt"

Freitag Härtetest für den VfL Bochum

Die Vorbereitung des VfL Bochum läuft weiter auf Hochtouren. Bis auf Jan Gyamerah sind alle Spieler gesund und wollen sich am Freitag ab 18 Uhr im ersten echten Härtetest gegen den VfL Wolfsburg den Bochumer Anhängern positiv präsentieren.

BOCHUM

von Von Martin Jagusch

, 16.07.2014, 14:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
"Eine andere Fußball-Welt"

Peter Neururer hat derzeit allen Grund zur Freude. Die Vorbereitung läuft ohne größere Verletzungsprobleme rund, seine Mannscvhaft scheint für den ersten Härtetest am Freitag gegen den VfL Wolfsburg gerüstet.

"Wolfsburg spielt sicherlich in einer anderen Fußball-Welt als unsere bisherigen Gegner", erwartet Bochums Cheftrainer, dass seine Defensivabteilung zum ersten Mal so richtig etwas zu tun bekommen wird. So werden die Wölfe voraussichtlich im rewirpowerSTADION auch mit WM-Teilnehmer Ivica Olic auflaufen. "Ich hoffe, dass wir dennoch auf Augenhöhe agieren können", formuliert Neururer die Erwartungen an seine Mannschaft.20 Feldspieler Dabei spielt für ihn das Ergebnis einmal mehr keine herausragende Rolle. Vielmehr werden erneut 20 Feldspieler vor Torhüter Andreas Luthe zum Einsatz kommen. "Wir stellen noch nicht nach der Trainingsleistung auf, sondern wollen allen Spielern erneut die Möglichkeit geben, sich noch einmal zu zeigen", so Neururer. Dabei könnte der ein oder andere Akteur auch auf einer eher ungewohnten Position zum Einsatz kommen. "Florian Jungwirth könnte daher auch als Innenverteidiger oder rechter Verteidiger zum Einsatz kommen. Schließlich müssen wir mögliche Optionen für die Saison durchspielen", erklärt Neururer.Starker Gündüz Mit Selim Gündüz hat sich in der bisherigen Vorbereitung ein Akteur aufgedrängt, der eigentlich schon keine Alternative für die Profimannschaft mehr darstellte, sondern eher für die Regionalligaelf vorgesehen war. "Mit seinen Leistung bin ich richtig zufrieden. Stand heute würde er auf jeden Fall zumindest zum 18er-Kader gehören", lobt Neururer die bisherigen Auftritte des 20-jährigen Angreifers. Nicht nur durch Gündüz sind die Bochumer vor in ihrem Angriffssystem viel flexibler geworden. "Die Qualität in der Spitze als auch in der Breite hat sich durch die Verpflichtungen von Sestak, Gregoritsch, Terodde und Terrazzino deutlich gesteigert," findet Neururer. In den kommenden zwei Wochen muss Bochums Trainer auf Abwehrspieler Fabian Holthaus verzichten, der am Mittwoch zur deutschen U 19-Nationalmannschaft abgereist ist und bis zum 31. Juli an der Europameisterschaft in Ungarn teilnehmen wird.

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