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Eine Schau für Bochum

Neue Internetseite

Die Tagesschau kennen Sie schon. Die Sportschau gucken Sie bestimmt auch hin und wieder. Jetzt müssen Sie nur noch auf bochumschau.de klicken.

BOCHUM

von Von Benedikt Reichel

, 14.01.2011
Eine Schau für Bochum

Die Köpfe hinter den Kameras von bochumschau.de: Patrick Lambertus (l.) und Jens Tampier.

Seit wenigen Tage ist das weltweite Internet um eine Seite reicher. Eine Seite aus Bochum. Ihr schlichtes grau-schwarzes Design steht im Kontrast zu den farbenprächtigen Bildern, die hier zu sehen sind. Bewegte Bilder. Filmisch werden hier die kleinen und großen Ereignisse der Stadt präsentiert. Derzeit vor allem die schönsten Erinnerungen, die Bochum an das Jahr der Kulturhauptstadt zu bieten hat.

Hinter diesem neuartigen Projekt stehen der Journalist Jens Tampier und der Webdesigner Patrick Lambertus. Ein Jahr lang haben sie die Events der Stadt mit der Kamera begleitet. Sie waren überall dabei. Beim Still-Leben auf der A 40, beim Melez-Festival, in der Zeltstadt, am Kubus und bei der Fidena. Im Auftrag der Stadt und bezahlt von der Sparkasse sollte ein Film die Kulturhauptstadt in Bochum widerspiegeln. Diesen Film gibt es auch – doch dazu noch 20 weitere. „Alle fanden diese Filme schön, doch niemand konnte sie präsentieren“, berichtet Jens Tampier. So gab es viel Material, aber keine Bühne. Um dies zu ändern haben die beiden die Bochumschau ins Leben gerufen. Hier können die drei bis sechs Minuten langen Streifen bestaunt werden. Doch dabei solle es nicht bleiben. Der Rückblick auf die Kulturhauptstadt ist nur der Anfang. „Wir wollen jede Woche einen neuen Film zu einem Ereignis präsentieren“, sagt Jens Tampier. Dabei soll es nicht nur um Kultur gehen. Die neue Photovoltaik-Anlage der Stadtwerke kann genauso Thema sein wie Bauprojekte.

„Das ist erstmal eine Sache des Engagements“, so Tampier. Dennoch soll das Projekt mehr als ein Freizeitvergnügen sein. Kooperation mit Firmen soll Geld in die Kasse spülen. Daneben kann sich Tampier Kooperationen mit anderen Bochumer Filmern vorstellen. „Zunächst jedoch müsse die Plattform etabliert werden“, sagt er. Bereits jetzt hat er die ersten Klicks – nicht nur aus Bochum. Sogar aus Hongkong und der USA waren schon Menschen auf der neuen Internetseite.