Einenkel contra Opel

Verhandlung vor Gericht

In dem Punkt kennt Opel-Betriebsratschef Rainer Einenkel kein Pardon. Den Bochumer Standort lässt er auch nach dem Schließungsbeschluss nicht schlecht machen. Er klagt gegen die Adam Opel AG.

BOCHUM

von Von Thomas Aschwer

, 30.11.2013 / Lesedauer: 2 min
Einenkel contra Opel

Die Klage von Bochums Betriebsratschef Rainer Einenkel gegen die Adam Opel AG wird im Dezember vor dem Landgericht Darmstadt verhandelt.

Dieser Vergleich werde als ständig wiederholende Begründung für die Entscheidung vom 17. April 2013 genannt, das Bochumer Fahrzeugwerk und die Getriebeproduktion zu schließen. Betriebsratschef Einenkel wirft dem Unternehmen jetzt vor, mit „falschen und möglicherweise manipulierten Zahlen“ gerechnet zu haben. Als Beispiele führt er die Aspekte Produktionsvergleich der Werke, Auslastung der Werke, Produktionsflexibilität, Qualitätsbewertung, Gewinn pro verkauftem Fahrzeug, Wartungs-, Energie- und Gebäudekosten der Werke sowie auch die Schließungskosten an.

„Es ist offensichtlich und nachweisbar, dass Bochum absichtlich verteuert und unproduktiv gerechnet werden sollte, um dadurch eine Entscheidung gegen das Bochumer Werk und somit gegen die gesamte Region zu begründen.“ Es wird jetzt spannend werden, welche Fakten beide Seiten Ende Januar vor Gericht vorlegen. Es könnte das letzte entscheidende Gefecht um den Standort werden

Schlagworte: