Einenkel geht in Transfergesellschaft

Bochumer Opel-Betriebsratschef

Der Opel-Betriebsratschef in Bochum, Rainer Einenkel, wechselt wegen der Werksschließung in eine Transfergesellschaft. Auch er sucht einen neuen Job. Noch ist er Opel-Aufsichtsratsmitglied. Gelernt hat er ursprünglich natürlich etwas anderes.

Bochum

03.12.2014, 08:09 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rainer Einenkel, Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende. Foto: FRM/Archiv

Rainer Einenkel, Bochumer Opel-Betriebsratsvorsitzende. Foto: FRM/Archiv

Von April an wird Einenkel (60) - wie 2700 andere ehemalige Opel-Mitarbeiter - in der Transfergesellschaft auf mögliche neue Jobs vorbereitet. Einenkel ist Elektriker. «Ich bin noch in der Lage, einiges an elektrischen Arbeiten zu machen», sagte er der «WAZ». Im April ende auch sein Aufsichtsratsmandat, berichtete Einenkel. In dieser Woche soll in Bochum der letzte Opel vom Band rollen.Produktion wird eingestellt

Das Werk hat noch 3300 Beschäftigte. Am Freitag stellt es nach 52 Jahren die Serienfertigung ein, eine Woche später geben viele Mitarbeiter ihre Werksausweise ab. Einige können in das zentrale Opel-Ersatzteillager in Bochum wechseln, das personell aufgestockt wird.

Nordrhein-Westfalen startet ein Millionenprogramm zur Vermarktung der freiwerdenden Flächen in Bochum. Bis 2016/17 sollen alte Hallen abgerissen, der Baugrund begradigt, Abwasserkanäle gebaut und Strom verlegt werden. Die Post will ab 2016 ein Paketzentrum mit bis zu 600 Arbeitsplätzen errichten.

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