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Eintracht Dorstfeld erwägt Austritt aus der DJK

Zu hohe Kosten

Das gab es im Dortmunder Bereich noch nie: Die DJK Eintracht Dorstfeld entscheidet am Freitag darüber, ob der Verein aus dem DJK-Sportverband austritt. 1000 Euro zahlt man dort im Jahr - dieses Geld könnte man sich sparen. Denn Gegenleistungen gebe es keine.

DORSTFELD

, 05.03.2014
Eintracht Dorstfeld erwägt Austritt aus der DJK

Die DJK Eintracht Scharnhorst berät bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über die Zukunft des Vereins.

Eine Prognose, welches Ergebnis die Abstimmung auf der außerordentlichen Hauptversammlung bringen wird, wagt der 1. Vorsitzende von DJK Eintracht Dorstfeld, Reinhold Klüh, nicht. Sicher ist er nur, dass es Diskussionen geben wird. Der Grund für die Versammlung ist nicht alltäglich: „Ein Kassenprüfer des Vereins hat auf der letzten regulären Hauptversammlung einen Austritt aus dem Verband der DJK (Deutsche Jugendkraft, Anm. d. Red.) angeregt“, so Klüh. Denn die Mitgliedschaft in dem Verband koste den Verein rund 1000 Euro im Jahr und dem Prüfer habe schlicht und ergreifend eine entsprechende Gegenleistung für diesen Betrag gefehlt, so Klüh weiter.

Um den Austritt zu beschließen, bräuchte der Antrag eine Dreiviertel-Mehrheit. Große Konsequenzen hätte das für den Verein allerdings auch nicht. „Nur das ’DJK‘ müssten wir aus dem Namen streichen“, weiß Klüh. Für Heinz Mußmann, zuständiger DJK-Regionalvertreter, wäre ein derartig gelagerter Austritt Neuland. „Natürlich gibt es immer wieder Austritte, die beschränken sich allerdings auf Vereine, die derart geschrumpft sind, dass sie sich auflösen.“ Natürlich käme es immer wieder vor, dass sich Vereine an den Mitgliedsbeiträgen stoßen, doch das habe bislang keine Austritte nach sich gezogen.  Der DJK-Sportverband will sachgerechten Sport ermöglichen, die Gemeinschaft pflegen und der gesamtmenschlichen Entfaltung nach der Botschaft Christi dienen. Er vertritt das Anliegen des Sports in Kirche und Gesellschaft, heißt es in der Vereinssatzung.

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