Eiskirch verspricht 100.000 Euro für Kreisverkehr

Königsallee

STIEPEL Seit Jahrzehnten ist die Verkehrssituation an der Kreuzung Königsallee und Haarstraße ein Thema bei Anwohnern, Eltern und Politikern. Mehrfach schien eine Lösung zum Greifen nahe. Mehrfach passierte nichts. Jetzt soll er doch noch kommen: der lange versprochene Kreisverkehr.

von Von Benedikt Reichel

, 30.03.2010, 16:58 Uhr / Lesedauer: 1 min
Thomas Eiskirch (SPD)

Thomas Eiskirch (SPD)

Im Sitzungssaal der SPD verkündet der sozialdemokratische Landtagskandidat Thomas Eiskirch den ersten Spatenstich für Mitte des kommenden Jahres. Ein Spatenstich, zu dem der Ur-Stiepeler maßgeblich mit beigetragen haben will. Mit Geschenk zurück Im letzten Wahlkampf vor fünf Jahren hat Eiskirch noch an der Kreuzung gestanden und den Bürgern versprochen, sich für einen Kreisverkehr stark zu machen. Im Wahlkampf 2010 kommt er mit einem Geschenk zurück an die Kreuzung: 100.000 Euro hat er dem Ministerium aus der Tasche geleiert, damit noch in diesem Jahr Grundstücke für den Kreisverkehr angekauft werden können.

"Damit gilt die Maßnahme als begonnen", erklärt der Politiker. Er sieht dann eine reelle Finanzierung-Chance der Gesamtmaßnahme in den kommenen Jahren. Für Kreisverkehr und Umbau der Kosterstraße sind 8,2 Millionen Euro veranschlagt. Die Kosten trägt das Land.

Außerdem teilte Eiskirch mit, "dass für die Kosterstraße der Planfeststellungsbeschluss der Bezirksregierung vorliegt". Die Hauptverkehrsader nach Hattingen soll dreispurig ausgebaut werden, mit einer Schleich-Spur für LKW bergauf in Richtung Bochum-Zentrum. Eine Lärmschutzwand soll die Anwohner schützen. In einem Schreiben des zuständigen Landesministeriums wird die Fertigstellung für 2013 anvisiert.

In der jahrzehntelangen Planungsphase kursierten schon andere Daten für die Fertigstellung. Doch Eiskirch betont: "So weit waren wir noch nie."