Elf Kanonenschüsse eröffnen die neue Session

Gänsereiter hatten eingeladen

Mit elf Kanonenschüssen eröffnete der Höntroper Gänsereiterclub am Sonntag, 10. November, die Wattenscheider Karnevalssession. Mit dabei waren allerlei Vereine aus der Umgebung. Pünktlich um 11.11 Uhr zerrissen elf Schüsse den klaren Himmel über Höntrop. Der Höntroper Gänsereiterclub von 1598 hatte zum Auftakt der Karnevalssession 2013/2014 geladen.

BOCHUM

, 11.11.2013, 16:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Aus Bochum waren die "Schlappen Lappen" angereist.

Aus Bochum waren die "Schlappen Lappen" angereist.

Unter den Klängen des Spielmannzuges bat Moderator Matthias Olsten nacheinander die einzelnen Karnevalsvereine auf die Bühne. „Wir haben auch Besuch aus der Nachbarstadt Bochum“, sagte er und kündigte damit die „Schlappen Lappen“ an. er 1998 in Bochum gegründete Verein war zum ersten Mal bei der Sessionseröffnung in Wattenscheid dabei und fiel durch die bunten, aus zahlreichen kleinen Stoffstücken zusammengesetzten Kostüme auf. Für die Vorsitzende Anja Büschleb gehören die „kleinen Frotzeleien“ zwischen Bochum und Wattenscheid durchaus dazu – Höntroper Olsten sprach direkt eine Einladung fürs nächste Jahr aus.Rasselbande Mit einem lauten „Holti Holau!“ grüßte die Delegation des Hattinger Holthausener Rosenmonntagszugs. Der Höntroper Hamster Club war ebenso dabei wie „Die letzten Watermänner“ –  ein Karnevalsverein, der 1961 im Watermannsweg gegründet wurde. Laut eigenen Angaben, seien die Mitglieder bei Feiern immer die Letzten gewesen.

Mit der Höntroper Rasselbande war auch der jüngste Wattenscheider Verein vor Ort. Die Gruppe hatte sich erst im November 2011 gegründet, brachte das Publikum aber mit gesanglichen Darbietungen sofort in Stimmung. Klassiker wie „Wenn das Trömmelsche jeht“ wurden ebenso mitgesungen wie die Lokalhymne „Wattsche helau“. Die Karnevalssaison kann kommen – Höntrop ist bereit.  

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