Elias-Gemeinde sucht Ideen und Partner für Veranstaltungen

Zwischennutzung der Kirche

Seitdem die Elias-Gemeinde ihre Kirche als Standort aufgeben musste, gibt es in dem alten Gebäude kulturelle Veranstaltungen. Damit das auch so bleibt, sucht die Gemeinde nach Ideen und Partnern für kommende Aktionen.

DORSTFELD

von Von Nils Heimann

, 24.05.2012, 14:55 Uhr / Lesedauer: 1 min
Elias-Gemeinde sucht Ideen und Partner für Veranstaltungen

Die Sauerorgel ist der große Schatz in der evangelischen Kirche Dorstfeld. Die Kirche wird derzeit für kulturelle Veranstaltungen genutzt, Gottesdienste finden dort nicht mehr statt.

Schwindende Mitgliederzahlen zwangen die evangelische Elias-Kirchengemeinde dazu, die Kirche an der Hochstraße als fixen Standort aufzugeben. Anschließend folgte eine Machbarkeitsstudie für eine Alternativnutzung. Zwei Ideen nahm der Lenkungskreis der Gemeinde in die engere Auswahl: Ein Schaudepot des Museums für Kunst- und Kulturgeschichte oder ein Archiv für Architektur- und Ingenieurbaukunst NRW. Doch letztere wurde inzwischen endgültig ad acta gelegt, da das Archiv wohl in die Räume des ehemaligen Museums am Ostwall ziehen wird. Eine Entscheidung zu Gunsten des Schaudepots gab es allerdings auch nicht.  

 Doch völlig ungenutzt bleibt das unter Denkmalschutz stehende Gotteshaus nicht. Die so genannte „Zwischennutzung“ organisiert seit rund einem Jahr Gemeindemitglied Friedrich Gnad. „Es gab in der Zwischenzeit dort schon einige Konzerte und Ausstellungen“, weiß er zu berichten.Dennoch sei es nicht ganz einfach, dort regelmäßig Veranstaltungen auf die Beine zu stellen. „Man muss ja sehen, dass die Kirche zum einen ziemlich groß ist und zum anderen dort eine wertvolle und empfindliche Sauer-Orgel eingebaut ist, der man nicht alles zumuten kann “, erklärt Gnad weiter.

 Dennoch hat er schon die nächsten Aktionen eingestielt, respektive in Planung. „Anfang Juni finden die Gospeltage und im Herbst wieder eine Ausstellung statt.“ Außerdem soll es –  ebenfalls im Herbst  – einen Tag der offenen Tür geben.  Trotz recht gut gefüllten Veranstaltungskalenders ist Gnad ständig auf der Suche nach neuen Aktionsideen und -partnern. „Kulturelle Veranstaltungen jeder Art sind uns stets willkommen“, zeigt er sich offen.  

 Denn: Bis das Presbyterium der Gemeinde eine Entscheidung über eine endgültige Nutzung fallen wird, kann noch einige Zeit ins Land gehen. „Aber da sollte man auch wirklich Geduld beweisen und eine derart wichtige Entscheidung nicht übers Knie brechen“, zeigt er Verständnis für die relativ lange Findungsphase.    

Kontakt
Seriöse Veranstalter können wie folgt mit Friedrich Gnad Kontakt aufnehmen: Tel. 174136 oder Mail .