EU-Behörde empfiehlt Impfstoff von Moderna für Kinder und Jugendliche

Coronavirus

Viele Menschen hierzulande sind schon geimpft, aber Geschichte ist die Corona-Pandemie damit noch längst nicht. Vor allem Kindern und Jugendlichen fehlt der Schutz. Die EMA reagiert.

Amsterdam

23.07.2021, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Schülerin einer Abschlussklasse wird im Impfzentrum an der Messe München geimpft. (Symbolbild)

Eine Schülerin einer Abschlussklasse wird im Impfzentrum an der Messe München geimpft. (Symbolbild) © picture alliance/dpa

Der Corona-Impfstoff des US-Herstellers Moderna kann nach einer Empfehlung der EU-Arzneimittelbehörde EMA auch Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren gespritzt werden.

Die Experten der EMA bewerteten in Amsterdam die entsprechenden Daten von Studien positiv und machten den Weg frei für die Zulassung des Impfstoffes für 12- bis 17-Jährige. Die EU-Kommission muss dem noch zustimmen, das aber gilt als Formsache.

Das Präparat von Moderna „Spikevax“ wäre damit der zweite Corona-Impfstoff, der auch jungen Menschen verabreicht werden darf. Ende Mai war der Impfstoff von Pfizer/Biontech auch für 12- bis 17-Jährige zugelassen worden. Grundlage des Antrags von Moderna war eine Studie bei 2500 Jugendlichen in den USA. Die Wirksamkeit lag nach Angaben des Unternehmens bei 100 Prozent.

dpa

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