Emmissionen durch regenerative Energien gesenkt

Wohnanlage Brackel

Mehrere Jahre wurde die aus den 1970er Jahren stammende Wohnanlage Brackel modernisiert. Jetzt werden in den Häusern regenerative Energien eingesetzt.

BRACKEL

11.09.2011, 19:28 Uhr / Lesedauer: 1 min
Oberbürgermeister Ullrich Sierau (2.v.l.) lässt sich beim Mieterfest von Christian Schmitt (l.), Michael Weiss (2.v.r.) und Stefan Eisermann (r.) durch die modernisierte Wohnanlage in Brackel führen.

Oberbürgermeister Ullrich Sierau (2.v.l.) lässt sich beim Mieterfest von Christian Schmitt (l.), Michael Weiss (2.v.r.) und Stefan Eisermann (r.) durch die modernisierte Wohnanlage in Brackel führen.

Mehrere Jahre wurde die aus den 1970er Jahren stammende Wohnanlage Brackel modernisiert. Jetzt werden in den Häusern regenerative Energien eingesetzt. Zum Abschluss der jahrelangen Baumaßnahmen hat die Julis Ewald Schmitt Grundstücksgesellschaft als Eigentümerin ein Fest für die Mieter organisiert. Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau nahm an einem Rundgang durch die Wohnanlage teil – und wurde von Geschäftsführer Christian Schmitt sogar bis auf das Dach eines Wohngebäudes geführt. Hier konnte er sich ein Bild von der Kollektorenfläche der neuen Solarthermie-Anlage machen. Hintergrund: In den 202 Wohnungen, die in der verkehrsberuhigten Zone am Rande des Brackeler Stadtkerns liegen, wurden in den letzten Jahren moderne Wärmezentralen installiert. So wurde die Wärme- und Warmwasserversorgung in den sechs Häusergruppen umgestellt. Insgesamt sorgen Holzpellet- und Gasbrennwertkessel in Kombination mit einer Solarthermie-Anlage für eine Kohlendioxid-Einsparung von 351 Tonnen pro Jahr. Auch für die Mieter hat der Umbau einen positiven Nebeneffekt: Sie zahlen nur noch die Hälfte ihre bisherigen Energiekosten. Im letzten größeren Bauabschnitt Ende der 1990er Jahre wurden die vier unterschiedlichen Häusertypen unter anderem mit schalldämmenden Isoglasfenstern ausgestattet.

Schlagworte: