Endlich Wochenende: Fluffituffi-Tipps für freie Zeit

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Habt ihr Bock auf Party, Live-Musik oder Rambazamba? Dürstet es euch nach Kunst, Theater oder Kulturklamauk? Ihr wisst aber nicht so genau, wo und wann? Keine Angst - wir helfen gemeinsam mit unseren Kollegen vom coolibri mit den Tipps zum Wochenende aus!

NRW

30.10.2015, 12:55 Uhr / Lesedauer: 4 min
Gemeinsam mit unseren Kollegen vom coolibri präsentieren wir euch die Tipps für ein einhorniges Wochenende.

Gemeinsam mit unseren Kollegen vom coolibri präsentieren wir euch die Tipps für ein einhorniges Wochenende.

Die zarte Seite

Tag des Einhorns: Wichtigstes Ereignis des Wochenendes, ach quatsch des Monats, was sagen wir, des Jahres - der Tag des Einhorns am Sonntag. Hier drei Möglichkeiten, dieses Hochfest zu zelebrieren: 1) Schaut “The Last Unicorn” 2) Hängt den ganzen Tag im Einhornkostüm rum 3) Nutzt eure Fantasie! Malt ein Bild, schreibt eine Geschichte, macht Fotos, bastelt, backt, erfindet!

So zärtlich war das Ruhrgebiet: Ans Lesepult geladen ist Laabs Kowalski, der von seiner Dortmunder Kindheit erzählen will - von Bonanzarädern, Telefonen mit Wahlscheibe und dem Familienleben zwischen Zeche, Bude und Kneipe. Seine Ruhrpottliebeserklärung und präzise Milieustudie wird musikalisch von Yvonne Ringsdorfs experimentellem Songwriter-Pop untermalt. Unterm Strich: Authentisch, charmant, nostalgisch, freier Eintritt. Freitag, subrosa, Dortmund.

Zombiewalk: Noch bevor die Huldigung des Einhorns geschieht, könnt ihr eurer zweitliebsten Fabelfigur etwas näher kommen - dem Zombie. Der leerhirnige, fleischfressende Verwesungskumpane lädt zur vollkostümierten Mitlaufparade. Samstag (Treffen: 17 Uhr, Willy-Brandt-Platz) Innenstadt, Essen.

Mengeder Glanzlichter: Hagen hat’s mit den Urban Lights Ruhr bewiesen - städtische Problemzonen und Unorte kann man beleben und in ein neues Licht rücken, in dem man einfach neues Licht und Leben darauf wirft. Mengede, zugegeben nicht der attraktivste Stadtteil Dortmunds, zeigt sein Herz und seine Schönheit bei diesem Lichterfest. Freitag und Samstag, Mengeder Volkspark, Dortmund. Ein Blick aufs Vorjahr? Hier entlang:

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Da, wo die heiße Luft vibriert

Curtis Harding: Nachdem die digitalen Möglichkeiten mittlerweile sämtliche Sounds glattgebügelt haben, sehnt sich so manch einer nach der guten alten Zeit. Bei Curtis Harding ist man da gut aufgehoben, die Musik des U.S.-Amerikaners klingt nach 60s Soul und Punkrock, hier knarzt und knistert Musik noch. Samstag, Tanzhaus NRW, Düsseldorf.

Garbage: Vor zwanzig Jahren erschien das Debütalbum von Garbage. Damals sorgte der Mix aus Techno und Rock für Aufsehen. Das Jubiläum ist ein Grund zum Feiern: Deshalb gehen die Amerikaner für wenige Konzerte auf Tour. Samstag, Palladium, Köln.

27 Jahre Kunterbunt: Während manch einer nur über mangelnden Kulturspaß in der eigenen Stadt jammert oder schon vor der Glotze eingenickt ist, sorgt der Verein Kunterbunt in Schwerte für Konzerte, Lesungen und Themenabende nach dem Geschmack der Mitglieder. Das langjährige Bestehen wird Freitag mit einer Salve an Punkrockbands gefeiert. Freitag, Rattenloch, Schwerte.

Mitsingfieber

The Mundorgel Project: Jeder kennt sie, die kleine rote Musikfibel voll der gutbürgerlichen Gesangeswerke - die Mundorgel! Tommy Finke hat sich Kumpanen und Kollegen geladen und bittet zum mitsingaffinen Musiktrip, bei dem die Mundorgel ordentlich ihr Fett wegkriegt. Nicht vergessen: Der Hahn ist tot! Freitag, Schauspielhaus, Dortmund.

Pitcher Me Bad: Beim Wort Karaoke kommen den meisten wohl beschwipste Japaner mit Mikros vor blauen Bildschirmen in den Kopf. Das geht auch anders - hier darf man gröhlen, brüllen, kreischen und singen, was man will - mit Live-Band! Yeah! Freitag, Pitcher, Düsseldorf.

Tanz kaputt, was Dich kaputt macht

NOW Clubnacht: Wenn Philharmonie Essen, Zollverein und Folkwang kooperieren, dann….. *schnaaaarch* Zugegeben, klingt für flippige Partybienen erstmal lame, tatsächlich geht es hier aber um feinste Elektromusik, vorgetragen von Paul Frick, Marsen Jules und Ueno Masaak, die wahre Meister der elektroakustischen Mikrotonalitäten sind. Oder wie es der Austragungsort selber formuliert: “endlich wieder saufen im Shanghai!” Freitag, Hotel Shanghai, Essen.

Geek Butik: Vor fünf Jahren rief man die erste Geek Butik Party aus - damals um die rare, ja gar scheue Bassmusikszene zusammenzubassen, um gemeinsam ein bisschen abzudubben und rumzuraven. Zum Jubiläum kehren die GB-Schöpfer Philib und Shimmi an ihren ersten Tatort zurück und bringen Dubsteps & Lazerguns, das MSF Soundsystem und die Funkwelle Crew mit fetter Funkpeitsche mit. Samstag, Tyde Studios, Dortmund.

Cosmotopias Finest: Ein wilder Mix aus Teppichtanz-Klassikern von Soul und Funk über Hip Hop und Big Beats bis zu Indie und Electro Pop, liebevoll serviert von Martin Juhls, Kevin Lietz, der Wolf und Kleppo. Was braucht man mehr, für ausgelassenes Absteppvergnügen? Samstag, Großmarktschänke, Dortmund.

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Shop it like it's hot

Analog Forum: Früher war ja bekannterweise alles besser - im Falle von Musikzubehör stimmt das sogar. Alle Freunde der Kassettenkultur oder auch von HiFi-Anlagen, Vinyl und anderen analogen Soundfreunden, können ihre Sammlung bei dieser Messe ausbauen. Samstag und Sonntag, Mercure Hotel, Krefeld.

Basar der Kunsthandwerker: Schlossatmo, Kunsthandwerk und am Sonntag Lichternacht (14 bis 22 Uhr) - wer auf diese drei Schlagwörter nicht mit sofortiger Aufbruchsstimmung reagiert, der mag halt einfach keine urigen Basare mit kuriosen Kreativitäten. Ab Freitag, Schloss Burg, Solingen.

Augen Auf!

(Kunst) Zwischenraum: Klug genutzte Umbauphase - während die Ausstellungen im 6. Stock des U wechseln, dürfen sich hier Dortmunder Künstler und Kreative ausbreiten. Aktuell zu entdecken: Street Art, Fotografie, Design und mehr von 44309streetartgallery, Salon Atelier, Projektraum Fotografie, galerie143 und Heimatdesign. Letzte Chance: Freitag, U, Dortmund.

(Film) Festival des Fahrrad-Films: Blumiges Radeln aufm treuen, aber klapprigen Drahtesel war gestern - heute flitzt man mit schnittigen Rennrädern durch die Citys oder trifft sich zum Rudelradeln. Oder? Wohin die Fahrradliebe fällt und was für erstaunliche Filme daraus entstehen können, zeigt dieses genauso kuriose wie feine Filmfest. Freitag und Samstag, Flottmann-Hallen, Herne.

(Film) Eat My Shorts: So ein frecher Veranstaltungstitel ist ja schon mal die halbe Miete - der Rest hängt dann vom Programm ab. Das Gute bei so Kurzfilmen ist ja, dass wenn sie nicht pläsieren, sie schnell wieder vorbei sind und der nächste kommt. Gefällt der dann aber arg gut, muss man viel zu früh Abschied nehmen. Ach, Leben… Freitag, Cinestar, Hagen.

Filme zum Fest

It follows: Hier kommt das Futter für eure halloweenige Filmnacht. Mit It follows macht ihr schon mal nix falsch - spannender, cleverer Horror mit Teenies mit viel Futter für Filmfans und - analytiker, sowie einer Art von Grusel, die ganz tief und fies unter die Haut geht.

The Loved Ones: Australischer Abschlussball gone wrong - dieser Horrorschocker beißt mit unerwartet scharfen Zähnen zu und hält sich dabei nicht mit Zimperlichkeiten auf. Teenies und ihre Gefühle erfahren hier wenig Gnade.

Severance: Britischer Humor trifft auf Splatter Galore - für wen beim Thema Horror immer auch das Amüsieren nicht zu kurz kommen darf, der sollte sich diesen blutrünstigen Firmentrip voller unerwarter Schocker und Lacher gönnen.

Behind the Mask: Wer Screams selbstreflexierte Ironie und Genre-Verhohnepiepelung abfeiert, darf sich bei Behind the Mask auf einen ähnlichen Ritt freuen. Im Stile einer Mockumentary wird hier der Hobby-Serienmörder Leslie Vernon illustriert - bis die ganze Sache etwas von der Rolle läuft…

Splinter: Simpler Plot mit hoch effektivem Horror. Geboten wird eine einfallsreiche Variante des Zombiemotivs, gepaart mit harten Schockbildern und einer nerzvenzerreibenden Spannung. Splinter beweist: Ein guter Film braucht nicht viel mehr, als drei Protagonisten und eine Tankstelle.

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