Entschärfung der Riesen-Bombe kostete halbe Million Euro

Hombruch geräumt

Der Großeinsatz zur Entschärfung der 1,8-Tonnen-Luftmine in Hombruch hat nach Angaben der Stadt Dortmund insgesamt rund 500.000 Euro gekostet. Jetzt prüft die Stadt, ob Räumungsverweigerer Teile der Rechnung zahlen müssen.

HOMBRUCH

von dpa

, 04.11.2013 / Lesedauer: 2 min
Entschärfung der Riesen-Bombe kostete halbe Million Euro

Sieht aus wie ein großer Wasserboiler, ist aber eine explosive Sache aus Stahl, gefüllt mit Sprengstoff: Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.

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Am Bomben-Fundort vor der Entschärfung

Am Sonntagmorgen begannen Bauarbeiter an der Kieferstraße bereits damit, die 1,8 Tonnen schwere Bombe freizulegen-
03.11.2013
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Die Bombe liegt im Gewerbegebiet Kieferstraße.© Foto: Peter Bandermann
Vorsichtig legt dieser Bagger die Bombe frei.© Foto: Peter Bandermann
Die Experten der Bezirksregierung Arnsberg entschärfen die Bombe.© Foto: Peter Bandermann
Die Bombe liegt etwa zwei Meter tief im Erdreich.© Foto: Peter Bandermann
Baggerschaufel an der Kieferstraße, wo die 1,8 Tonnen schwere Bombe liegt.© Foto: Peter Bandermann
Die Firma Röhl ist Vertragspartner für die Beseitigung von Blindgängern in NRW.© Foto: Peter Bandermann
In dieser Grube liegt die Luftmine. 20 000 Menschen müssen wegen der Entschärfung ihre Häuser verlassen.© Foto: Peter Bandermann
Arbeiter einer Spezialfirma stehen in der Grube, in der ein Bagger die Mine frei legt.© Foto: Peter Bandermann
Zaungespräch neben der Bome: Dieser Hundehalter will wissen, ob hier der Bus hält, der ihn aus dem Evakuierungsgebiet bringt. Ein Sicherheitsdienst klärt ihn auf.© Foto: Peter Bandermann
Arbeiter einer Spezialfirma stehen in der Grube, in der ein Bagger die Mine frei legt.© Foto: Peter Bandermann
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Unklar war am Montag noch, ob Bewohner, die sich der Räumungsaktion widersetzt hatten, mit Konsequenzen rechnen müssen. Derzeit werde geprüft, ob man eventuell rechtliche Schritte einleiten werde, sagte der Stadtsprecher. Als so genannte "Zustandsstörer" könnten sie für die Kosten in Anspruch genommen werden, die wegen ihnen entstanden sind.Zwei widerspenstige Einwohner hatten am Sonntagmittag den Beginn der Entschärfung um eine halbe Stunde verzögert. Erst nach langen Diskussionen mit der Polizei waren sie bereit, ihre Wohnungen zu verlassen.

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Am Bomben-Fundort vor der Entschärfung

Am Sonntagmorgen begannen Bauarbeiter an der Kieferstraße bereits damit, die 1,8 Tonnen schwere Bombe freizulegen-
03.11.2013
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Die Bombe liegt im Gewerbegebiet Kieferstraße.© Foto: Peter Bandermann
Vorsichtig legt dieser Bagger die Bombe frei.© Foto: Peter Bandermann
Die Experten der Bezirksregierung Arnsberg entschärfen die Bombe.© Foto: Peter Bandermann
Die Bombe liegt etwa zwei Meter tief im Erdreich.© Foto: Peter Bandermann
Baggerschaufel an der Kieferstraße, wo die 1,8 Tonnen schwere Bombe liegt.© Foto: Peter Bandermann
Die Firma Röhl ist Vertragspartner für die Beseitigung von Blindgängern in NRW.© Foto: Peter Bandermann
In dieser Grube liegt die Luftmine. 20 000 Menschen müssen wegen der Entschärfung ihre Häuser verlassen.© Foto: Peter Bandermann
Arbeiter einer Spezialfirma stehen in der Grube, in der ein Bagger die Mine frei legt.© Foto: Peter Bandermann
Zaungespräch neben der Bome: Dieser Hundehalter will wissen, ob hier der Bus hält, der ihn aus dem Evakuierungsgebiet bringt. Ein Sicherheitsdienst klärt ihn auf.© Foto: Peter Bandermann
Arbeiter einer Spezialfirma stehen in der Grube, in der ein Bagger die Mine frei legt.© Foto: Peter Bandermann
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Bomben-Entschärfung: So läuft die Evakuierung von 20.000 Dortmundern

20.000 Menschen müssen wegen der Weltkriegsbombe am Sonntagmorgen innerhalb von zwei Stunden Hombruch verlassen. Bilder von der größten Evakuierung Dortmunds seit 1945.
03.11.2013
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Sperre in Löttringhausen: Auch hier war die Zufahrt nach Hombruch nicht möglich.© Foto: Peter Bandermann
Tote Hose auch auf dem Land: Die Evakuierungszone reicht teilweise ins ländliche Gebiet im Dortmunder Süden hinein. Wer die Zone umfahren musste, war rund 20 Kilometer unterwegs.© Foto: Peter Bandermann
Sperre "Am Ballroth" in Kruckel.© Foto: Peter Bandermann
Die Polizei unterstützt die Straßensperren der Stadt.© Foto: Peter Bandermann
Eine Straßensperre auch in Kruckel: Hier ist die Zufahrt in Richtung Menglinghausen gesperrt.© Foto: Peter Bandermann
Die Stockumer Straße: Sonst auch sonntags stark befahren - am Tag der Bombenentschärfung ist kaum etwas los.© Foto: Peter Bandermann
Stockumer Straße in Eichlinghofen: Auf dieser Hauptverkehrsstraße läuft seit Stunden nichts mehr.© Foto: Peter Bandermann
Am Schmandsack in Barop: Auch hier ist die Durchfahrt zur Stockumer Straße nicht möglich.© Foto: Peter Bandermann
So sieht es bei der Evakuierung eines Altenheimes aus: vor dem Fritz-Heuner-Haus.© Foto: Tobias Großekemper
Polizei auf der Harkortstraße. Die Einsatzkräfte sind mit dem Ordnungsamt unterwegs, um anzuschellen und die Bürger aufzufordern, die Häuser und die Evakuierungszone zu verlassen.© Foto:
Polizei auf der Harkortstraße.© Foto:
Mit Sack und Pack auf der Harkortstraße unterwegs.© Foto:
Auch die Gruppe wartet auf der Harkortstraße auf eine Mitfahrgelegenheit.© Foto:
Diese Familie wartet auf der Harkortstraße auf eine Mitfahrgelegenheit.© Foto:
Auch die Polizei ist im Einsatz, um die Häuser zu räumen.© Foto:
Wer die U-Bahn nutzen will, muss bis zur Haltestelle An der Palmweide in Barop laufen.© Foto:
Seit 9.15 Uhr sperren Polizei und Stadt Dortmund die Straßen so, dass der Verkehr die Evakuierungszone nur noch verlassen kann.© Foto:
Die Zillestraße zwischen Brünninghausen und Hombruch: Der Verkehr fließt wie an einem Wochentag.© Foto:
Um 9.50 Uhr fuhren die Krankentransporte vor dem Marien Hospital vor.© Foto: Tobias Großekemper
Um 9.50 Uhr fuhren die Krankentransporte vor dem Marien Hospital vor - der große Bus kam sogar noch etwas später.© Foto: Tobias Großekemper
Um 9.50 Uhr fuhren die Krankentransporte vor dem Marien Hospital vor.© Foto: Tobias Großekemper
Um 9.50 Uhr fuhren die Krankentransporte vor dem Marien Hospital vor.© Foto: Tobias Großekemper
Um 9.50 Uhr fuhren die Krankentransporte vor dem Marien Hospital vor.© Foto: Tobias Großekemper
Vor dem Marien Hospital warten Feuerwehrleute auf die Krankentransporte für die 61 verbliebenen Patienten.© Foto: Tobias Großekemper
Die Straße am Beilstück ist wie alle Zufahrten nach Hombruch gesperrt. Man kommt nur noch raus.© Foto: Oliver Volmerich
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Die Westfalenhalle als Notunterkunft

Dortmunds riesige Notunterkunft - in der Westfalenhalle 1 können Anwohner aus Hombruch während der Evakuierung unterkommen.
03.11.2013
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Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: dpa
Die von einer Bombenentschärfung betroffenen Bewohner kommen am 03.11.2013 in das Auffanglager in der Westfalenhalle in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). In dem Dortmunder Vorort Hombruch müssen 20.000 Einwohner, wegen der Entschärfung einer 1,8 Tonnen Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg, evakuiert werden. Foto: Marcus Simaitis/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Anke Ben Mbarek (l-r), Rached Ben Mbarek und Martina Wiechert sind mit ihrem Hund Alyssa am 03.11.2013 in das Auffanglager in der Westfalenhalle in Dortmund (Nordrhein-Westfalen) gekommen. In dem Dortmunder Vorort Hombruch müssen 20.000 Einwohner, wegen der Entschärfung einer 1,8 Tonnen Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg, evakuiert werden. Foto: Marcus Simaitis/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Die von einer Bombenentschärfung betroffenen Bewohner kommen am 03.11.2013 in das Auffanglager in der Westfalenhalle in Dortmund (Nordrhein-Westfalen). In dem Dortmunder Vorort Hombruch müssen 20.000 Einwohner, wegen der Entschärfung einer 1,8 Tonnen Luftmine aus dem Zweiten Weltkrieg, evakuiert werden. Foto: Marcus Simaitis/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++© Foto: dpa
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
Eindrücke aus der Notunterkunft: In der Westfalenhalle finden Dortmunder während der Räumung ein Dach über dem Kopf.© Foto: Oliver Volmerich
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Die Luftmine nach der Entschärfung

So sah es nach der Entschärfung der 1,8-Tonnen-Luftmine an der Kieferstraße aus.
03.11.2013
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Ende gut, alles gut: Verzurrt liegt der explosive Koloss auf dem LKW des Kampfmittelräumdienstes der Bezirksregierung Arnsberg.© Foto: Peter Bandermann
Blick auf die Bombe durch das Teleobjektiv.© Foto: Peter Bandermann
Auch die Feuerwehr half bei der Bergung der Bombe.© Foto: Peter Bandermann
Auch Oberbürgermeister Ullrich Sierau (rechts) verfolgte die Bergung der Bombe an der Kieferstraße.© Foto: Peter Bandermann
© Foto: Peter Bandermann
Diese Zuschauer beobachteten die Bergung der Bombe.© Foto: Peter Bandermann
Die Bombe in der Grube. Der Koloss wird nach der Bergung in ein Zwischenlager transportiert und anschließend zerlegt und vernichtet.© Foto: Peter Bandermann
Diese Männer bereiten in der Grube die Bergung der Bombe vor.© Foto: Peter Bandermann
Sieht aus wie ein großer Wasserboiler, ist aber eine explosive Sache aus Stahl, gefüllt mit Sprengstoff: Die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg.© Foto: Peter Bandermann
Die Bombe kurz vor der Bergung.© Foto: Peter Bandermann
Dieser kleine Bagger hat die Bombe freigelegt, nachdem sie auf einem Luftbild geortet worden ist.© Foto: Peter Bandermann
Bombenentschärfer in der zwei Meter tiefen Grube.© Foto: Peter Bandermann
Mit einem Kran der Feuerwehr wurde die 1,8 Tonnen schwere Landmine (gefüllt mit 1,5 Tonnen Sprengstoff) aus der Grube gehoben.© Foto: Peter Bandermann
Langsam schwebt die Bombe ein: Sie hängt am Haken eines Feuerwehrkrans. Spezialisten führen die Bombe sicher mit einem Seil.© Foto: Peter Bandermann
Die Arbeit ist fast erledigt: Die Landmine liegt auf dem LKW.© Foto: Peter Bandermann
Die Bombe in der Baugrube.© Foto: Peter Bandermann
Sie haben frei gelegt, entschärft, gesichert und sorgten für den Abtransport: Dortmunder Feuerwehrmänner und Experten des Kampfmittelräumdiensts und die Firma Röhll sorgten dafür, dass die Bombe sicher entschärft und abstransportiert werden konnte.© Foto: Peter Bandermann
Um 16.40 Uhr befestigen die Entschärfer Seile an der Landmine.© Foto: Peter Bandermann
Entschärfer sichern die Landmine mit Seilen, damit sie später aus der Grube gehoben werden kann.© Foto: Peter Bandermann
Entschärfer sichern die Landmine mit Seilen, damit sie später aus der Grube gehoben werden kann.© Foto: Peter Bandermann
Kampfmittelbeseitiger sichern die Landmine mit Seilen, damit sie aus der Grube gehoben werden kann.© Foto: Peter Bandermann
Bombe in der Grube. Zweit Meter tief schlummerte der Blindgänger im Erdreich. Wäre er explodiert, hätte er im Umkreis von 500 Metern sämtliche Häuser zerstört.© Foto: Peter Bandermann
Ein kleiner Bagger stabilisiert die Landmine mit einer Kette. Später hebt ein Feuerwehr-Kran den Sprengsatz auf den LKW im Hintergrund.© Foto: Peter Bandermann
1,8 Tonnen schwer ist diese Landmine. Der Blindgänger ist im Zweiten Weltkrieg abgeworfen worden, zündete aber nicht.© Foto: Peter Bandermann
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