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Entsteht das deutsche Internet-Institut in Bochum?

Ruhr-Universität in Endauswahl

Wenn alles gut läuft, steht in einigen Jahren das Deutsche Internet-Institut in Bochum. Die Ruhr-Universität ist einer von fünf Kandidaten, die sich in einem Ideenwettbewerb des Bundesforschungsministeriums als möglicher Standort durchgesetzt haben und jetzt in der Endauswahl stehen. Es geht unter anderem um 50 Millionen Euro.

BOCHUM

, 08.06.2016 / Lesedauer: 2 min

"Nun heißt es, das Konzept zu schärfen", erklärte die RUB in einer Mitteilung. Sie leitet ein nordrhein-westfälisches Konsortium, das aus Vertretern der Unis in Düsseldorf, Münster und Bonn sowie dem Grimme-Institut in Marl besteht. Neben Bochum stehen auch Teams aus München, Hannover, Karlsruhe und Berlin in der letzten Auswahlrunde. Die Entscheidung zwischen den fünf Bewerbern fällt im Frühjahr 2017. Erhält das NRW-Konsortium den Zuschlag, wird Bochum der Standort des Instituts.

Digitalisierung erforschen

"Mit dem geplanten Deutschen Internet-Institut wollen wir die Digitalisierung in ihrer ganzen Komplexität erforschen. Der von uns dazu gestartete Ideenwettbewerb ist in der deutschen Forschungslandschaft auf große Resonanz gestoßen. Anzahl und Qualität der eingereichten Anträge haben uns gezeigt, dass es einen Bedarf und großes Interesse an der interdisziplinären Erforschung des Digitalen Wandels und seiner Auswirkungen auf Alltag, Wirtschaft und Gesellschaft gibt", teilte Bundesforschungsministerin Johanna Wanka mit.

"Mit dem wettbewerblichen Verfahren sind wir auf einem guten Weg für die Entwicklung eines erfolgreichen und weithin sichtbaren Instituts. Ich freue mich mit den Gewinnern, die von der Experten-Jury für die nächste Runde ausgewählt wurden."Für den Aufbau sind in den ersten fünf Jahren bis zu 50 Millionen Euro vorgesehen. "Die Anforderungen aus der Ausschreibung passen perfekt zu den Schwerpunktthemen der RUB und unserer Partner", sagt Prof. Andreas Ostendorf, Bochumer Prorektor für Forschung, Transfer und wissenschaftlichen Nachwuchs.