Erfindung verändert die Welt

11.01.2019, 18:23 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Dampflokomotive wird mit Wasserdampf angetrieben. dpa

Eine Dampflokomotive wird mit Wasserdampf angetrieben. dpa © picture alliance / dpa

Vor 250 Jahren hat der schottische Erfinder James Watt die Dampfmaschine zum Patent angemeldet. Anfangs wurde sie in Bergwerken eingesetzt, um zum Beispiel Grundwasser aus den Kohleschächten zu pumpen. Eine Dampfmaschine erhitzt Wasser so lange, bis daraus Dampf wird. Aus dem Dampf kann dann Bewegung entstehen, wenn er durch die sogenannten Zylinder in verschiedene Richtungen gedrückt wird. Mit dieser Bewegung ist es möglich, andere, noch schwerere Maschinen anzutreiben.

Schon die alten Ägypter haben versucht, solch eine Maschine zu bauen. Leider ohne Erfolg. Erst zwischen 1700 und 1800 konnte die Dampfmaschine wirklich funktionieren. Im Jahr 1804 baute Richard Trevithick dann die erste funktionsfähige Dampflokomotive.

Besonders wichtig wurde die Dampfmaschine noch später, als während der „Industriellen Revolution“ immer mehr große und starke Maschinen gebaut wurden. Dann wurden auch die Eisenbahnen, Webstühle und andere Geräte in den Fabriken auf diese Weise angetrieben. Heute fahren die Züge aber nicht mehr mit Dampf, sondern mit Strom oder Diesel. Eine Dampflokomotive kann man aber noch in vielen Museen in Deutschland bestaunen. Carolin Lehnert