Ernst-Otto-Stüber: „Der VfL gehört in die erste Liga“

VfL-Aufsichtsrats-Chef im Interview

Die Relegationsspiele um den Aufstieg in die Fußball-Bundesliga rücken den VfL Bochum wieder in den Blickpunkt des Interesses. Darüber sprach RN-Redakteur Uli Kienel mit dem VfL-Aufsichtsrats-Chef Ernst-Otto Stüber.

BOCHUM

von Von Uli Kienel

, 17.05.2011, 18:43 Uhr / Lesedauer: 2 min
VfL-Aufsichtsrats-Chef Ernst-Otto Stüber wird die Mitglieder am Dienstagabend im RuhrCongress begrüßen.

VfL-Aufsichtsrats-Chef Ernst-Otto Stüber wird die Mitglieder am Dienstagabend im RuhrCongress begrüßen.

Ob sie komplett behoben sind, weiß ich nicht. Aber es gibt gute Ansätze. Wenn ich mal die 0:2-Heimniederlage gegen Hertha nehme: Da haben die Fans gesungen „Ihr habt gekämpft, wir haben es gesehen“. Das fand ich toll. Und wie die Mannschaft in den letzten Spielen unterstützt wurde, ist wirklich erstklassig. Wenn man bedenkt, dass nach dem letzten Spiel gegen Hannover in der vergangenen Saison noch die Dauerkarten auf den Platz geflogen sind...

Da hat sich im Laufe der Saison ein Team entwickelt, das solidarisch und in Loyalität gewachsen ist.

Unser Trainer hat eine tolle soziale Kompetenz. Er ist in sich ruhend, hat eine Menge Erfahrung, reagiert abgeklärt und geht vertrauensvoll mit den Spielern um. Er kommt ohne Showeffekte aus und hat eine hohe Kompetenz in der Menschenführung. Er passt einfach zu uns.

Bleiben wir noch ein Jahr in der zweiten Liga, werden wir wirtschaftliche Probleme haben, weil auch viele Verträge mit unseren Partnern leistungsabhängig sind. Der VfL hat seit seinem Aufstieg 34 Erstliga-Spielzeiten bestritten. Es ist unser Anspruch, in der ersten Liga zu spielen. Da gehören wir hin.

Ein 1:1 in Gladbach wäre ein Traumergebnis. Dann können wir im Rückspiel den Sack zumachen.