Erste Millionen für „Extra-Zeit zum Lernen“ bewilligt

Corona

Die Bezirksregierungen in NRW haben im März und April drei Millionen Euro für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote ausgegeben. Insgesamt ist ein deutlich höherer Betrag geplant.

Düsseldorf

09.05.2021, 15:02 Uhr / Lesedauer: 1 min
Yvonne Gebauer, Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, redet bei einer Pressekonferenz.

Yvonne Gebauer, Schulministerin von Nordrhein-Westfalen, redet bei einer Pressekonferenz. © picture alliance/dpa

Damit Schüler Lernrückstände durch Corona ausgleichen können, haben die Bezirksregierungen in Nordrhein-Westfalen in den vergangenen beiden Monaten 3,3 Millionen Euro für außerschulische Bildungs- und Betreuungsangebote bewilligt.

Das Geld fließe in rund 1500 Maßnahmen, teilte das Schulministerium am Sonntag mit. Es hatte für das Programm „Extra-Zeit zum Lernen“, das von März 2021 bis Sommer 2022 laufen soll, insgesamt 36 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.

„Unser Ziel ist, dass keiner Schülerin und keinem Schüler durch die Pandemie Nachteile für den weiteren Bildungsweg entstehen dürfen“, sagte Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) laut Mitteilung. Die Zahlen für März und April zeigten, dass das Angebot auf großes Interesse stoße.

lnw


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