Erstmals nach 29 Monaten wieder 0:0

Westfalenliga 2: DJK TuS Hordel

Zwei Jahre und auf den Tag genau fünf Monate hat es gedauert, dass ein Meisterschaftsspiel der DJK TuS Hordel ohne jeglichen Treffer beendet wurde. Das war am 23. Oktober 2011 beim SuS Langscheid/Enkhausen. Am Sonntag trafen beide Teams erneut auf einander und wieder hieß es nach 90 Minuten 0:0.

LANGSCHEID

von Von Martin Jagusch

, 23.03.2014, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Erstmals nach 29 Monaten wieder 0:0

Marlon Otterstein überzeugte beim Startelf-Debüt als Innenverteidiger.

"Wir haben sicherlich nicht das gezeigt, was wir spielen können. Der Mannschaft muss man aber zugute halten, dass sie nach dem Westfalenpokalspiel am Mittwoch dicke Beine hatte", berichtetet Hordels Trainer Marcus Himmerich. Dabei erwischten die Grün-Weißen am Sorpesee einen guten Start in die Begegnung und hatten nach 19 Minuten bereits drei klare Möglichkeiten. Die wurden aber allesamt vergeben. Zunächst zielte Ron Berlinski nach Zusammenspiel zwischen Kevin Rudolph und Johannes Debski knapp am langen Pfosten vorbei. Anschließend fand Dustin Hoffmann seinen Meister im Torhüter der Gastgeber. Fast hätte Langscheids Torhüter aber den Hordeler Führungstreffer begünstigt. Aber ein Schuss von Kevin Rudolph rutschte nicht nur durch seine "Hosenträger", sondern auch um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Anschließend verflachte die Partie zusehends. Erst mit dem Pausenpfiff sorgte Jordi Barrera wieder für einen "Hall-Wach-Effekt". Sein Lupfer aus 35 Metern über den zu weit vor dem Tor postierten Schlussmann klatschte aber nur gegen die Querlatte. "Und so hieß es nach 45 Minuten torlos 0:0, ohne das Langscheid auch nur einen Torschuss abgegeben hatte", berichtete Himmerich. An diesem Ergebnis änderte sich auch bis zum Schlusspfiff nichts mehr, da Hordel erneut nur Aluminium traf. Diesmal setzte Dustin Hoffmann das Leder aus spitzem Winkel gegen die Querlatte.

Für den kurzfristig erkrankten Andreas Büscher rutschte Marlon Otterstein erstmals in dieser Saison in die Anfangsformation der Grün-Weißen und zeigte in der Innenverteidigung eine starke Leistung. Auch auf Mittelfeldspieler Stefan Grummel konnten die Grün-Weißen kurzfristig nicht zurückgreifen.

Kampschäfer, Otterstein, Sell (58. Dragicevic), Bakenecker, Barrera, Debski, K. Rudolph, Berlinski (72. Seifert), Hoffmann, P. Rudolph, Stahmer.

 

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