Es tut sich was auf den Spielplätzen

Reinbachweg und Töpkenweg

Es war trostlos geworden für die Kinder an Reinbach- und Töpkenweg in Bodelschwingh. Zwar gibt es in der Nachbarschaft gleich zwei Spielplätze, doch beide waren heruntergekommen, die Geräte marode. Nun ist bald Schluss mit langen Gesichtern: Im November soll endlich wieder Leben in die Spielplätze kommen.

Bodelschwingh

, 23.10.2015, 01:15 Uhr / Lesedauer: 1 min
Es tut sich was auf den Spielplätzen

Ein einsames Dasein fristet derzeit noch die Wippe auf dem Spielplatz am Töpkenweg. Endlich wieder Gesellschaft von anderen Spielgeräten soll sie aber im nächsten Frühjahr bekommen.

Dann im Frühjahr des letzten Jahres hellten sich die Mienen des Nachwuchses wieder auf. Die Stadt versprach, dass die beiden Spielplätze noch in 2014 für rund 100.000 Euro aufgepeppt werden sollten. Das beste daran: Die Kinder und Jugendlichen sollten am anschließenden Planungsverfahren beteiligt werden. Platz für ihre Ideen bieten die Spielplätze genug.

Kinder als Spielplatzexperten

Der größere der beiden am Reinbachweg etwa verfügt über rund 1300 Quadratmeter. Ihr "Expertenwissen" durften die Kinder und Jugendlichen, aber auch deren Eltern, dann bei einem offenen Planungsnachmittag direkt vor Ort Ende Juli 2014 einbringen. Wovon sie auch regen Gebrauch machten. Anschließend tat sich bis heute nichts, sodass diese Redaktion einige Anfragen von Bürgern nach dem Fortgang der Spielplatzsanierungen erreichte.

Eine Anfrage bei der Stadt ergab nun, dass die Anwohner nur noch ein klein wenig Geduld brauchen, bis die Spielplätze wieder mit Geräten bestückt sein werden, wie Stadtsprecherin Anke Widow mitteilte. "Der Einbau der neuen Spielgeräte auf dem Kinderspielplatz Reinbachweg erfolgt ab dem 16. November." Der kleinere Spielplatz am Töpkenweg soll dann im Frühjahr des nächsten Jahres in Angriff genommen werden. Der Grund, warum sich die Spielplatzverschönerung so lange hingezogen hat, liegt offenbar an planungsrechtlichen Abläufen.

So sei auf den Beschluss zur Neugestaltung der Kinderspielplätze im Ausschuss für Kinder, Jugend und Familie eben das Beteiligungsverfahren gefolgt, teilt Widow schriftlich mit und ergänzt: "Die Interessen der Kinder und Jugendlichen sowie die Anregungen aus der Anwohnerschaft wurden im anschließenden Planungsverfahren berücksichtigt."

Auftragserteilung Ende September

Bevor es danach aber zur Auftragsvergabe kommen konnte, habe man das abgestimmte Planungskonzept –  wie üblich – für alle interessierten Bürger einsehbar veröffentlichen müssen. "Das Ausschreibungsverfahren konnte dann mit Freigabe des städtischen Haushaltes im Mai 2015 auf den Weg gebracht und mit der Auftragserteilung am Ende September abgeschlossen werden", erklärt Widow ausführlich den Zeitablauf des Verwaltungsaktes hinter dem Umbau der Kinderspielplätze.