Essen verbrannt: Rauchvergiftung

WITTEN Ein vermeintlicher Wohnungsbrand veranlasste am Freitagabend die Feuerwehr zu einem Einsatz. In der Schützenstraße 35 drangen dicke Rauchschwaden durch die Fenster.

11.11.2007 / Lesedauer: 2 min
Essen verbrannt: Rauchvergiftung

Die Wehr war mit ihren Fahrzeugen rasch vor Ort.

Gegen 21 Uhr rückte die Feuerwehr zu dem gemeldeten Wohnungsbrand im Erdgeschoss des Hauses. Wegen des heftigen Rauches verschaffte sich die Feuerwehr Zugang über ein Fenster zu der betroffenen Wohnung. Doch die Wohnung brannte gar nicht - der vorgehende Atemschutztrupp stellte fest, dass angebranntes Essen die Quelle der Rauchschwaden war.

Der Inhaber der Wohnung war noch vor Ort, er wurde sofort rettungsdienstlich versorgt. Anschließend musste er wegen des Verdachts auf Rauchgasvergiftung in ein Wittener Krankenhaus gebracht werden. Das Gebäude entlüftete die Feuerwehr mit einem Hochdrucklüfter. Danach konnten alle Bewohner des Mehrfamilienhauses wieder in ihre Wohnungen zurück.

Bei dem Einsatz wurde die Berufsfeuerwehr von der Löscheinheit Altstadt unterstützt.