Evangelischer Kirchbautag auch im Westen

IM WESTEN Wenn sich vom 23. bis zum 26. Oktober Theologen, Architekten, Künstler, Soziologen und Stadtplaner zum evangelischen Kirchbautag in Dortmund treffen, widmen sie sich auch vier Kirchen im Dortmunder Westen.

von Von Arndt Brede

, 07.10.2008, 14:05 Uhr / Lesedauer: 1 min

Es sind vor allem die Nutzungsänderungen, die das Interesse der Experten finden dürften. So befindet sich die evangelische Elias-Kirchengemeinde bezüglich der Zukunft der Kirche in Dorstfeld in einem Diskussions- und Entscheidungsprozess. Über die Anstrengungen des Fördervereins „Begegnungszentrum Deusen – Wir lassen die Kirche im Dorf“, aus dem Gotteshaus an der Deusener Straße ein Zentrum für alle Deusener zu schaffen, ohne dass es entwidmet werden muss, urteilte der Vorsitzende des Präsidiums des Kirchbautages, Hauptpfarrer emeritus Helge Adolphsen, bereits im vergangenen Jahr gegenüber den Ruhr Nachrichten: „Was in Deusen passiert, ist doch genau das, was wir brauchen: Weg von den einfachen Lösungen. Nicht einfach nur verkaufen. Partner suchen.“

Diese beiden Kirchen sind, ebenso wie das Gemeindezentrum Kirchlinde-Rahm, das für flexiblere Nutzungen umgebaut wird, Etappen von Exkursionen, die die Kirchbautagsteilnehmer am Donnerstag (23.10.) unternehmen. Die Immanuel-Kirche ist am Samstag (25.10.) vormittags Ort verschiedener Fachreferate. Unter anderem spricht Dortmunds Stadtdirektor Ullrich Sierau.