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Experten diskutieren über Masterplan Innenstadt / Bürger bringen Ideen ein

BOCHUM Die Innenstadt wird sich in den nächsten Jahren gewaltig verändern. 70 Projekte mit Gesamtinvestitionen von zirka 440 Mio. Euro sind bereits fixiert. Was aber wünschen sich die Bürger?

von Von Thomas Aschwer

, 27.04.2009 / Lesedauer: 3 min
Experten diskutieren über Masterplan Innenstadt / Bürger bringen Ideen ein

Vor dem Amtsgericht wurde der 33-Jährige verurteilt.

Am Mittwoch ist Zeit und Gelegenheit, sich zu informieren und eigene Vorstellungen zu artikulieren. Beim Stadtgespräch "Masterplan Innenstadt" stehen Experten Rede und Antwort: Michael Heller geht beispielsweise der Frage nach, wie die Stadt mit Investoren bei speziellen Plänen umgehen kann. Der Mitarbeit eines Planungsbüros spricht aus Erfahrung. Er hat den Masterplan Innenstadt Köln betreut.

Großprojekte

Aus ganz anderer Sicht reflektiert Eckhard Brockhoff von der gleichnamigen Essener Immobilienfirma die Situation. Brockhoff kennt sich in der Stadt als gebürtiger Bochumer bestens aus. Dazu setzen viele Hauseigentümer bei Vermietungen auf sein Büro. Mit Spannung dürften die Besucher auf die Aussagen von Ferdinand Tiggemann vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb (BLB) warten. Schließlich ist er an ganz vielen Großprojekten in Bochum eingebunden: Ruhr-Universität oder neues Justizgebäude, um nur zwei zu nennen.„Wie geht´s mit dem Gerichtsviertel weiter“

Die Verwaltung vertreten morgen Stadtbaurat Dr. Ernst Kratzsch und Eckart Kröck, Leiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamt. Die Runde wird komplettiert von Jürgen Fiege, Vizepräsident der Industrie- und Handelskammer sowie Investor. Es könnte also recht spannenden werden.

Wer in Bochums Innenstadt eine Runde um das Justizzentrum dreht, findet außergewöhnlich viele Kanzleien. Kurze Wege haben halt auch für Juristen große Vorteile. „Wie geht´s mit dem Gerichtsviertel weiter“, fragt deshalb Eckhard Kröck von der Verwaltung angesichts der beschlossenen Verlagerung des Justizzentrums zum Ostring. Vielleicht gibt es bereits beim nächsten Bochumer Stadtgespräch eine Antwort oder zumindest eine Andeutung.„Erlebnisraum Kulturhauptstadt“ Von besonderem Bürgerinteresse dürfte vor allem auch die Frage sein, was im Stadtkern auf dem Gerichtsgelände folgt. Die grundsätzlichen Ziele für den gesamten Innenstadtbereich hat die Verwaltung bereits formuliert:

  • Stärkung der Attraktivität und Aufenthaltsqualität;
  • Stärkung von Einzelhandel und Gastronomie;
  • Ausbau der Büronutzungen;
  • Ausbau des kulturellen Angebotes;
  • Stärkung der Bochumer Stadtidentität.

Erreicht werden sollen die Ziele mit klaren Schwerpunkten. Da gibt es den „Erlebnisraum Kulturhauptstadt“ mit Museumslandschaft, (Bergbaumuseum, Viktoria-Quartier und Jahrhunderthalle), das neue Gerichtsviertel und den Einzelhandel. Bei der weiteren Umsetzung sind die Bürger aufgerufen, ihre Positionen einzubringen. Am Dienstag besteht beim nächsten Bochumer Stadtgespräch die Chance dazu.