Extraschicht auf der richtigen Spur

BOCHUM "Die Jahrhunderthalle ist die Wiege der ExtraSchicht", erinnert sich Programmleiter Erich Auch, an die Anfänge des Kulturfestivals vor sieben Jahren. Damals war die Halle noch nicht saniert und auch die erste Veranstaltung lief nicht so, wie die Organisatoren sich es gewünscht hatten. "Aber unser Fazit lautete trotzdem: Das ist die richtige Spur", betont Auch.

von Von Joachim Stöwer

, 13.06.2008, 15:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Antagon sind bei der Extraschicht zu sehen.

Antagon sind bei der Extraschicht zu sehen.

Dieser Spur folgen inzwischen jährlich bis zu 150.000 Besucher in der ganzen Region. Zum vierten Mal wird die Jahrhunderthalle eine der vier Drehscheiben, um die sich das Kulturereignis dreht. Neu ist die Ausweitung auf die grüne Umgebung: "Zum ersten Mal öffnen wir den Westpark für die ExtraSchicht", sagt Andreas Kuchajda, Geschäftsführer der Bochumer Veranstaltungs-GmbH.

Poesie im Westpark

Die Grünflächenanlage soll sich in einen Poesie-Park verwandeln. Dort werden die Ruhrgebietsautoren Ivette Kunkel, Michael Klaus, Werner Streletz und Jürgen Boebers-Süßmann lesen sowie Folkwang-Schüler rezitieren. "Wenn es dunkel wird, wird es richtig spannend", macht Auch neugierig auf eine Art Schattentheater, für das tausende Kerzen entzündet werden.