Fahrradhändler aus Enschede muss 20.000 Euro Strafe zahlen

Stadt Enschede klagt

Eine Strafe von 20.000 Euro muss ein Fahrradhändler aus Enschede an die Stadt Enschede zahlen, weil er mit seinem Fahrradhandel gegen einen bestehenden Bebauungsplan verstoßen hat.

Enschede (NL)

27.02.2020, 13:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
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Ein Gericht in Den Haag hat die seit einigen Jahren laufende Forderung der niederländischen Stadt gegen den Fahrradhändler nun bestätigt.

Der Fahrradhändler hatte sein Geschäft zwar verlegt, die Stadt blieb aber bei ihrer Straße. „Himmelhoch“ wie der Betroffene findet.

100 Fahrräder im Hinterhof sind kein Hobby

Nicht gefolgt war das Gericht in dem Verfahren einer Aussage des Händlers, die mehr als 100 im Hof seines Hauses eingelagerten Fahrräder hätten nichts mit seinem Geschäft zutun. Das sei „Hobby“ hatte der Händler versucht zu argumentieren.

Das Gericht sah auch keine mildernden Umstände darin, dass der Enscheder sein Geschäft verlegt hatte. Das sei erst nach Ablauf der Straffrist geschehen, für das Gericht zu spät, um das zu Gunsten des Angeklagten anzunehmen.

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Ein Wermutstropfen für den Angklagten: Die Stadt muss die Prozesskosten in Höhe von rund 3.000 Euro tragen. Grund ist, so schreibt die Tageszeitung Tubantia, dass die Kommune während des Einspruchs- und Beschwerdeverfahrens Änderungen an der ursprünglichen Strafentscheidung vorgenommen hatte.

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