Fahrstühle sollen in zwei bis drei Jahren kommen

S-Bahnhof Oespel

OESPEL Eigentlich sollte es am Montag um den Umbau des Busbahnhofs in Oespel gehen. Doch ganz schnell rückten die fehlenden S-Bahn-Fahrstühle in den Fokus der Vertreter von Verwaltung, Politik und DSW21.

von Von Beate Dönnewald

, 08.03.2010, 06:40 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Blick von oben zeigt, wie groß das Areal des zukünftigen Busbahnhofs ist. Gestern waren Politiker vor Ort.

Der Blick von oben zeigt, wie groß das Areal des zukünftigen Busbahnhofs ist. Gestern waren Politiker vor Ort.

Etwas enttäuschend war dann aber doch seine Antwort auf die Frage nach dem „Wann“. Denn die lautete: „In zwei bis drei Jahren.“ Für die SPD-Ratsvertreterin Carla Neumann-Lieven aber dennoch ein Grund zum verhaltenen Jubeln: „So nah dran waren wir noch nie“, freute sie sich mit Blick auf das jahrelange und erfolglose Bemühen, die S-Bahnhöfe mit Liften auszustatten. Wenn es denn so weit ist, werden die Fahrstühle an den Außenwänden des S-Bahnhofs angebracht und über eine innenliegende Rampe zu erreichen sein. Kostenpunkt laut Ernst Prüsse, SPD-Ratsfraktions-Vorsitzender: „Zwei Fahrstühle kosten ungefähr eine Millionen Euro.“ Etwas preiswerter – mit rund 900.000 Euro – ist der Umbau des Busbahnhofs. Auch wenn wegen des Wetters die Arbeiten zurzeit mit angezogener Handbremse laufen, lassen die neuen Verkehrsführung (in beiden Richtungen über die verschwenkte „Linnert“), die umfangreichen Rodungen und die Einzäunungen grob erahnen, wie der neue Bahnhof aussehen wird.

Die Pläne stellte Bernd Schulte vom Tiefbauamt vor. Geplant sind u.a. eine Betonfahrbahn für die Busse, überdachte und barrierefreie Haltestellenbereiche, 32 Stellplätze und zwei Behindertenparkplätze. Insgesamt versprach er deutlich mehr Ordnung und Übersicht. Zur Beruhigung aller Anwohner betonte Burckhard Kahrmann vom Planungsamt abschließend: „Weder die Anzahl der Buslinien noch der Busfahrten wird sich erhöhen.“

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