Faszinierender Blick auf die Wunder der Natur

Gasometer Oberhausen

Die Erde – mit einem Durchmesser von 20 Metern – wird das Highlight der neuen Gasometer-Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“ in Oberhausen. Ab März kann der Besucher den Blickwinkel eines Astronauten einnehmen. Und er soll vor allem eins: staunen.

OBERHAUSEN

, 29.09.2015, 16:27 Uhr / Lesedauer: 2 min
Faszinierender Blick auf die Wunder der Natur

Eine gigantische, schwebende Erdkugel ist der Höhepunkt der neuen Gasometer-Ausstellung in Oberhausen.

Die gigantische Erdkugel wird im 118 Meter hohen Gasometer schweben, etwa zehn Meter über dem Boden. Darauf projiziert: bewegte, hoch aufgelöste Satellitenbilder, die den Wechsel von Tag und Nacht in 15 Minuten erlebbar machen. Möglich macht das das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt.

Der Besucher legt sich unter die Kugel, oder er fährt im gläsernen Panorama-Aufzug aufs Dach des Gasometers, um sie in ihrer vollen Pracht zu betrachten. „Möwen wird man nicht erkennen“, sagt Kurator Prof. Peter Pachnicke, „dafür aber die Kontinente, Wetterphänomene und Städte, wenn nachts die Lichter angehen.“

150 Großformate

Neben diesem gigantischen Objekt gibt es 150 eindrucksvolle, großformatige Fotos, die Geniales aus der Tier- und Pflanzenwelt festhalten.

Da ist der Fisch, der scheinbar freiwillig ins Maul eines Krokodils springt und der Kolibri, der die giftgrüne Schlange anstarrt, die sich von einem Ast abseilt. Und da sind auch die Delfine, die im Atlantik gemeinsame Sache mit Vögeln machen, um Makrelen zu jagen.

Diese Jagd ist eine von vielen faszinierenden Szenen, die nicht nur im Bild, sondern auch im Bewegtbild festgehalten worden sind. Das Gasometer zeigt 23 Filmsequenzen aus naturwissenschaftlichen Dokumentationen wie „Planet Erde“, die Einblick in äußerst geniale Strategien im Kampf ums Dasein geben. Es wird deutlich, dass dieser Kampf nicht allein ein Gegeneinander ist, sondern Kooperation einschließt. Wie bei Vogel und Delfin.

FOTOSTRECKE
Bildergalerie

Blick in die neue Ausstellung des Gasometers

Spektakuläre Einblicke in die „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“ gibt ab März 2016 die neue Ausstellung im Gasometer Oberhausen. Zu sehen sind 150 großformatige Fotos aus der Tier- und Pflanzenwelt, ergänzt durch über 20 Filmsequenzen.
29.09.2015
/
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Foto: Tim Flach
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Repro: Sandra Heick
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Repro: Sandra Heick
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Foto: Máté Bence
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Foto: Rob Kesseler
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Foto: Anup Shah
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Repro: Sandra Heick
Erste Impressionen der Ausstellung „Wunder der Natur – Die Intelligenz der Schöpfung“.© Foto: Christian Ziegler
Schlagworte Oberhausen

Die Bilder zeigen aber nicht nur das, was der Mensch mit bloßem Auge sehen kann, sondern auch Strukturen und Bausteine unter der Oberfläche. „Man sieht die Dinge förmlich atmen“, sagt Pachnicke, der rund 40 000 Fotos gesichtet hat.

Pure Lebensfreude

„Die Bilder sind von überwältigender Kraft. Wir sehen die schöpferischen Fähigkeiten der Natur, sehen Anpassungstalente, tierische Fürsorge, Pferde-Embryonen und pure Lebensfreude“ – wenn beispielsweise ein Elefant planschen geht.

Die Ausstellung zeigt, wie groß die Zahl der Wunder um uns herum ist. Sie hebt keinen Zeigefinger. Sie setzt auf das Staunen und darauf, dass man schützt, was man liebt.

Die Ausstellung „Wunder der Natur“ im , Arenastraße 11, läuft vom 11.3.2016 bis 30.12.2016. Eine Verlängerung ist möglich. Öffnungszeiten: Di-So 10 bis 18 Uhr. Die aktuelle Ausstellung „Der Schöne Schein“ (rund 460 000 Besucher) endet am 1.11.