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Festival mit internationalen Künstlern

Ruhr International

Musik aus aller Welt in der und um die Jahrhunderthalle. Und ein Marktplatz, auf dem internationale Vereine und Initiativen vertreten sind. Das ist Ruhr International. Am Samstag, 24. Mai, wurde in der Turbinenhalle getanzt, während im Dampfgebläsehaus eine Lesung gehalten wurde. Das Festival war noch größer als zuvor.

BOCHUM

von Von Katrin Ewert

, 26.05.2014
Festival mit internationalen Künstlern

"Strom & Wasser feat. The Refugees" heizten dem Publikum mit ihren Rhythmen ein.

Malische Trommelklänge auf der Outdoor-Bühne, griechische Rhythmen auf der Hauptbühne, Lesung im Dampfgebläsehaus und Theater in der Turbinenhalle: Künstler aus der ganzen Welt traten am Wochenende bei Ruhr International an und in der Jahrhunderthalle auf. „In diesem Jahr weiten wir das Musikfestival noch einmal aus“, sagt Veranstalter Gerd Spieckermann, „von Kabarett über Street Art bis zu Theater ist alles dabei.“ So sollen alle Aspekte der Kunst in einem Festival vertreten sein. Auf der Hauptbühne in der Jahrhunderthalle steht die Band Imam Baildi und bringt mit ihrer griechischen Musik die Besucher zum Tanzen. Es ist kein klassisches Konzert – immer wieder bindet die Frontsängerin das Publikum mit ein. Im thematischen Schwerpunkt „Flucht und Migration“ geht es in vier Veranstaltungen um die Erfahrungen von Flüchtlingen. Nicht nur ihr Alltag, sondern auch die Isolation, der Rassismus und die Verzweiflung, der sie immer wieder begegnen, stellen die Flüchtlinge in ihren Auftritten dar.

Einer dieser Auftritte ist der von „Strom & Wasser feat. The Refugees“: Der Liedermacher Heinz Ratz hat Flüchtlingslager in Deutschland besucht und dort Musiker gefunden, die durch ihr Arbeitsverbot keine Chance haben, ihre Musik zu spielen. Diese Künstler hat Ratz vereint und tritt mit ihnen und den Klängen aus der Elfenbeinküste, Afghanistan, Griechenland und dem Kosovo auf. Auf dem „Ruhr International-Marktplatz“ haben über 80 Vereine und Initiativen ihre Stände aufgebaut. Sie zeigen ihr Kunsthandwerk und laden zum Gespräch ein. Viele bieten Gerichte ihrer landestypischen Küche zum Verkauf an. Auf dem Festival wird getanzt, musiziert und diskutiert – und das im Austausch der Kulturen. 

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