Fette Fee

Claudia Brendler

Jill ist pleite. In Köln erhält sie eine letzte Chance, sich als Comedian zu beweisen. Also zieht sie zu ihrem Ex-Liebhaber und stößt dort auf seine adipöse, 15-jährige Tochter, die "fette Fee" - und so heißt auch Claudia Brendlers neuer Roman.

25.01.2015, 12:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Jill fällt nichts ein für einen lustigen Bühnenauftritt. Also beutet sie das Leben von Feli aus. Die schreibt Fantasygeschichten und hört Stimmen im Kopf. Aber da sich die beiden - wie zu erwarten - nach einigen Startschwierigkeiten angefreundet haben, hat sie nun Skrupel. Feli wiederum hat Jills Gedichte unter ihrem Namen verbreitet...

Doch bei dieser Art von leichter Unterhaltungslektüre wird am Ende alles gut. Jill und Feli versöhnen sich, der Ex gesteht, dass er Jill noch immer liebt.

Vorhersehbar

Die Geschichte ist recht vorhersehbar, vermutlich sollte sie wohl auch ein bisschen humorvoll sein. Denn die Autorin selbst arbeitet ebenfalls als Comedian und lässt immer mal wieder Comedy-Regeln einfließen.

Auch erspart sie dem Leser weder Jills Gedichte noch Auszüge aus dem Fantasygeschreibsel von Feli.

 

Claudia Brendler: Fette Fee, 299 S., dtv, 9,95 Euro, ISBN 978- 3-423-21566-4.

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